Hamburg. Das Kinderkrebs Zentrum Hamburg setzt sich seit 50 Jahren für die Behandlung und Forschung von Krebs bei Kindern ein. Am 15. Februar, zum Weltkinderkrebstag, wird die Öffentlichkeit auf die Herausforderungen bei kindlichen Krebserkrankungen aufmerksam gemacht.
Kinderkrebshilfe unterstützen
Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. wurde in den 1970er Jahren von betroffenen Eltern gegründet und unterstützt das Kinderkrebs Zentrum Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) seit nunmehr fünf Jahrzehnten. Das Ziel ist es, die Versorgung krebskranker Kinder sowie deren Familien zu verbessern, sowohl medizinisch als auch psychosozial.
Medizinische Versorgung und Projekte
Durch Spendengelder werden zusätzliche Arztstellen, Pflegepersonal und Ausstattungen wie medizinische Geräte finanziert. Ebenfalls unterstützt die Fördergemeinschaft besondere Projekte wie die Nachsorgesprechstunde TIDE für ehemalige Patientinnen und Patienten oder die palliative Brückenärztin. So werden Behandlungslücken geschlossen und die Rahmenbedingungen für eine optimale Versorgung geschaffen.
Psychosoziale Betreuung und finanzielle Unterstützung
Neben der Therapie sind psychosoziale Hilfen ein wichtiger Baustein der ganzheitlichen Versorgung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Musiktherapie, Kunsttherapie, Psychologie und Sozialpädagogik sind durch die Fördergemeinschaft dauerhaft finanziert. Auch Familien, die durch die Erkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten, erhalten schnelle und unbürokratische Unterstützung.
„Ohne die zusätzliche Förderung durch Spendenmittel wäre das psychosoziale Angebot nur in kleinem Umfang vorhanden“, sagte Dr. Holger Iversen, Vereinsvorstand der Fördergemeinschaft.
Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg
Die gezielte Erforschung kindlicher Krebserkrankungen ist zentral, da Tumoren bei Kindern sich von denen Erwachsener unterscheiden. Seit 20 Jahren fördert die Fördergemeinschaft das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, das allein durch Spenden und Forschungsgelder finanziert wird. Themen sind unter anderem Leukämien, Hirntumoren sowie neue Therapieansätze wie Immuntherapien. Das Institut arbeitet eng mit dem UKE und dem Leibniz-Institut für Virologie zusammen.
Weitere Informationen zur Fördergemeinschaft und Spendenmöglichkeiten finden Sie hier. Ergänzende Hintergrundinformationen zum Thema Krebs bei Kindern bietet die Deutsche Kinderkrebsstiftung.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Kinderkrebs Zentrum Hamburg: Engagement für die Region
Die langjährige Unterstützung des Kinderkrebs Zentrums Hamburg stärkt die medizinische Versorgung in der Hansestadt und darüber hinaus. Für Familien aus der Region bedeutet das eine Anlaufstelle mit spezialisierten Therapien, psychosozialer Betreuung und Forschungsarbeit auf internationalem Niveau. Die Fördergemeinschaft plant weiterhin, bestehende Programme auszubauen und neue Projekte zu initiieren, um sowohl die Heilungschancen als auch die Lebensqualität Betroffener zu verbessern. Jährliche Aktionen wie der Weltkinderkrebstag tragen zur Sensibilisierung bei und fördern das öffentliche Bewusstsein für dieses wichtige Thema.
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