Hamburg. Der Zinshausmarkt Transaktionen Deutschland verzeichnet 2025 einen deutlichen Zuwachs. Rund 38.000 Verkäufe von Wohn- und Geschäftshäusern bedeuten ein Plus von etwa 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Marktbericht von Engel & Völkers Research ergeben hat.
Markt zeigt Wachstum im Zinshausmarkt Transaktionen Deutschland
Die Analyse von Engel & Völkers Research umfasst 59 deutsche Städte und zeigt, dass insbesondere Bestandsimmobilien derzeit attraktive Einstiegspreise bieten. Im vierten Quartal 2025 lag der durchschnittliche Angebotspreis bei 1.996 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht einem Anstieg von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, bleibt aber unter dem Höchststand von 2.113 Euro aus dem zweiten Quartal 2022. Neubauten hingegen kosteten durchschnittlich 4.019 Euro pro Quadratmeter.
Mietrenditen und Mietpreise stabil
Die Mietrenditen für Wohn- und Geschäftshäuser bewegten sich bundesweit auf Vorjahresniveau bei 5,4 Prozent. In den sogenannten A-Städten lagen sie bei durchschnittlich 4,1 Prozent, etwas über dem Vorjahr. Diese Renditen sind deutlich höher als die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen mit 2,7 Prozent. Die Angebotsmieten stiegen sowohl bei Bestandswohnungen (10,42 Euro/qm, +4,1%) als auch bei Neubauwohnungen (15,43 Euro/qm, +3,5%). Damit wird die Vermietbarkeit und Wertentwicklung der Immobilien durch das Bevölkerungswachstum begünstigt.
Herausforderungen und Chancen im Bestand
Zwei Drittel der inserierten Mehrfamilienhäuser benötigen aufgrund schlechter Energieeffizienz (Klasse E oder schlechter) Sanierungen. Dennoch sind die Investitionskosten für Bestandsimmobilien häufig niedriger als für Neubauten, was bestehende Objekte insbesondere für Privatanleger attraktiv macht.
„Immobilieninvestments sind dank stabiler Rahmendaten wieder planbar und kalkulierbar“, sagte Till-Fabian Zalewski, CEO D-A-CH von Engel & Völkers.
- Insgesamt 38.000 Transaktionen im Jahr 2025
- Durchschnittspreis Bestandsimmobilien bei 1.996 Euro/qm
- Mietrendite in A-Städten bei 4,1 Prozent
- Steigende Angebotsmieten bei Bestand und Neubau
- Nachfrage wächst trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten
Bevölkerungswachstum und stabile Rahmenbedingungen sichern die Attraktivität des Marktes.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Entwicklung und Ausblick im deutschen Zinshausmarkt
Auf Basis der aktuellen Daten prognostiziert Engel & Völkers Research für 2026 eine marktfreundliche Inflationsrate von nahe zwei Prozent und Bauzinsen um rund vier Prozent. Dadurch bleiben Investments im Wohn- und Geschäftshausbereich attraktiv. Insbesondere der Bestand bietet Chancen für Value-Add-Strategien, also die Wertsteigerung durch Sanierungen oder Modernisierungen.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohn- und Geschäftshäuser stieg 2025 um etwa 12 Prozent. Dieser Anstieg wird voraussichtlich ab 2027/2028 das Neubausegment beleben. Fördermaßnahmen wie die EH-55-Förderung der Bundesregierung unterstützen diese Entwicklung zusätzlich.
Für Eigentümer, Investoren und Mieter in Deutschland bleibt der Zinshausmarkt somit ein dynamischer und zukunftsträchtiger Bereich. Weitere Informationen zur regionalen Marktlage und Immobilieninvestitionen bietet regionalupdate.de. Ergänzend informiert die offizielle Webseite der Engel & Völkers Commercial GmbH über aktuelle Angebote und Marktdaten.
Der deutsche Zinshausmarkt für Wohn- und Geschäftshäuser präsentiert sich 2025 mit positiven Wachstumszahlen und attraktiven Renditen. Das stärkt die wirtschaftliche Stabilität in verschiedenen Regionen und bietet sowohl Anlegern als auch Mietern Perspektiven. Die moderat steigende Bautätigkeit sowie staatliche Förderprogramme könnten die Marktdynamik in den kommenden Jahren weiter erhöhen.
