Appell der Bischofskonferenzen / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/28823 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Christinnen und Christen für Europa

Bonn. Die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus Frankreich, Italien, Polen und Deutschland haben sich am 13. Februar 2026 mit einem gemeinsamen Appell an die Öffentlichkeit gewandt. Unter der Fokus-Keyphrase „Christen für Europa“ fordern sie, Europa wieder seine geistliche Grundlage und seine christlichen Wurzeln bewusst zu machen, um den Kontinent in einer Zeit geopolitischer Herausforderungen zu stärken.

Europa braucht Hoffnung

Die Bischofsvorsitzenden betonen, dass Europa in einem globalen Umfeld zunehmender Konflikte und Unsicherheiten vor großen Aufgaben steht. Sie erinnern daran, dass die Grundlagen Europas historisch stark vom Christentum geprägt wurden, das für Werte wie Humanität, Solidarität und Weltoffenheit steht. Trotz der heutigen Pluralität der Kontinente sei es wichtig, diese Wurzeln als Orientierung und Hoffnungssymbol zu bewahren.

Historische Bedeutung des Christentums für Europa

Das Christentum habe maßgeblich am Aufbau einer friedlichen und vereinten Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg mitgewirkt. Die Gründerväter Europas wie Robert Schuman, Konrad Adenauer und Alcide De Gasperi seien von ihrem christlichen Glauben inspiriert gewesen und hätten sich entschieden für ein gemeinsames Haus Europa eingesetzt. Dieses Fundament sollte laut den Bischöfen nicht vergessen werden, um der aktuellen Skepsis und den Nationalismus-Tendenzen entgegenzuwirken.

Aktuelle Herausforderungen und der europäische Auftrag

Die Appellierenden weisen darauf hin, dass Europas Vereinheitlichung kein einmaliger Akt sei, sondern ein Prozess entstehe, der Solidarität und Dialog fördere. In Zeiten wirtschaftlicher, kultureller und politischer Vielfalt müsse Europa seine Rolle als Friedensgarant und Brückenbauer aktiv verteidigen. Sie sehen es als notwendig an, den Dialog zwischen den Völkern zu stärken und eine neue internationale Ordnung mitzutragen, die das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt.

„Es ist schön, Pilger der Hoffnung zu werden. Und es ist schön, dies weiterhin gemeinsam zu sein!“, hieß es im Appell der Bischofskonferenzen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Christen für Europa stärken Zusammenhalt und Zukunft

Der Appell aus Bonn, Paris, Rom und Warschau richtet sich ausdrücklich an Christen und alle Europäer, mit Zuversicht gemeinsam an einer Zukunft in Frieden, Freiheit und Gleichheit zu arbeiten. Für die Region bedeutet dies, dass kirchliche und gesellschaftliche Initiativen gestärkt werden, die den europäischen Gedanken lebendig halten und solidarisches Handeln fördern.

Für Bürgerinnen und Bürger ist dieser Aufruf ein Signal, dass kulturelle und geistige Werte weiterhin eine Rolle bei der Gestaltung des Zusammenlebens spielen. Geplante Veranstaltungen und Austauschprogramme der Bistümer sollen dazu beitragen, das Verständnis und die Vernetzung innerhalb Europas zu vertiefen.

Weiterführende Informationen zur Rolle der Kirche in Europa finden Sie auf der Website der Deutschen Bischofskonferenz. Hintergrundwissen zum europäischen Integrationsprozess bietet die Europäische Kommission.

Mehr zu Themen aus der Region und Europa lesen Sie auf regionalupdate.de.

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