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Eine Millionen Euro für Projekte im Ökolandbau

Hannover. Niedersachsen stellt erneut Mittel zur Verfügung, um nicht-investive Projekte im Ökolandbau zu fördern. Mit einer Gesamtsumme von einer Millionen Euro unterstützt das Land vielfältige Vorhaben im Bereich der ökologischen Landwirtschaft, darunter Wissensvermittlung, Vermarktung und Beratung. Die Förderung Ökolandbau Niedersachsen richtet sich an Organisationen mit Sitz in Deutschland, deren Projekte überwiegend in Niedersachsen umgesetzt werden.

Jetzt Förderantrag starten: Förderung Ökolandbau Niedersachsen

Das niedersächsische Agrarministerium hebt die Bedeutung des Ökolandbaus für die Region hervor. Agrarministerin Miriam Staudte betont, dass die Entwicklung dieses Sektors in Niedersachsen hohen Stellenwert besitzt und viele Biobetriebe wirtschaftlich erfolgreich sind. Die Fördermittel von einer Millionen Euro sind für Projekte vorgesehen, die zum Beispiel neue Erzeugnisse oder Technologien im Agrar- und Lebensmittelsektor entwickeln, Beratungen für umstellungsinteressierte Landwirtinnen und Landwirte anbieten sowie Themen des Ökolandbaus im Wasserschutzgebiet behandeln.

Förderbereiche im Überblick

  • Vermarktung und Entwicklung neuer Produkte und Technologien
  • Beratungsangebote für konventionell wirtschaftende Landwirte mit Interesse an Umstellung
  • Wissens- und Technologietransfer im Ökolandbau
  • Nutzung von Kompost und anderen organischen Düngemitteln
  • Ökolandbau in Wasserschutzgebieten

Die Förderung beschränkt sich auf nicht-investive Maßnahmen, das heißt, direkte Investitionen in Maschinen oder Gebäude sind ausgeschlossen. Für Investitionen stehen andere Förderprogramme bereit.

Zielgruppen und Antragstellung

Zuwendungsberechtigt sind Organisationen aller Rechtsformen mit Sitz in Deutschland. Die Projekte sollten überwiegend in Niedersachsen durchgeführt werden und eine Laufzeit von maximal zwölf Monaten haben. Die Förderhöhe richtet sich nach dem Umfang und der Qualität der eingereichten Projekte sowie der Anzahl der Anträge. Interessierte können die Details und Anforderungen zur Antragstellung auf der offiziellen Seite des Landes Niedersachsen einsehen.

„Der weitere Ausbau der Ökolandwirtschaft hat für Niedersachsen einen hohen Stellenwert. Die Stimmung in der Biobranche ist gut – davon konnte ich mich gerade auf der Messe Bio-Fach in Nürnberg überzeugen. Im Vergleich liegen die Biobetriebe bei den Betriebsergebnissen in den meisten Jahren sogar über dem Durchschnitt der konventionellen Betriebe, weil sie in der Regel breiter aufgestellt sind“, sagte Agrarministerin Miriam Staudte.

Die Ministerin ermutigt insbesondere, die Fördermöglichkeiten für die Präsentation der niedersächsischen Öko-Branche auf der Internationalen Grünen Woche sowie bei den Aktionstagen Ökolandbau zu nutzen.

Für Investitionen in die Primärproduktion, beispielsweise in Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung oder Stallbauten, steht ab März 2026 das Agrarinvestitionsförderungsprogramm zur Verfügung. Zudem bietet das Programm „regionale Wertschöpfung“ eine Förderung für Investitionen in Verarbeitungs- und Vermarktungseinrichtungen bei überwiegend regionalem Warenbezug. Diese investiven Förderangebote gelten sowohl für ökologisch als auch konventionell wirtschaftende Unternehmen.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen finden Interessierte unter: Agrarförderung Niedersachsen.

Für weiterführende Informationen zum Thema ökologischer Landbau in Niedersachsen empfiehlt sich ein Blick auf die Website des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Niedersachsen.

Fördermöglichkeiten im Ökolandbau in Niedersachsen

Zum aktuellen Zeitpunkt stehen rund eine Millionen Euro für nicht-investive Projekte im Ökolandbau bereit. Das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ruft zur Antragstellung auf. Die Förderprojekte dürfen maximal ein Jahr dauern und sollen zur Stärkung des ökologischen Landbaus in Niedersachsen beitragen.

  • Förderung nicht-investiver Projekte mit Fokus auf Vermarktung, Beratung und Wissenstransfer
  • Antragstellung ab sofort möglich, Umsetzung der Projekte überwiegend in Niedersachsen
  • Investive Förderprogramme für landwirtschaftliche Maschinen und Betriebseinrichtungen in separaten Programmen

Nächste Fristen und Antragszeiträume sollten auf der offiziellen Förderdatenbank im Auge behalten werden, um die Förderung nicht zu verpassen.

Weitere regionale Nachrichten und Informationen zur Landwirtschaft in Niedersachsen finden Sie auf regionalupdate.de.

Externe Informationen zum Ökolandbau bietet etwa die offizielle Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft: Ökologischer Landbau in Deutschland.

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