Dr. Lucas Keller, Leitender Forscher bei Smoke Free. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/168041 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Für die Beziehung rauchfrei: Jede:r Fünfte nennt Partnerschaft als Grund

München. Gesundheitliche Gründe sind der wichtigste Antrieb für Menschen, mit dem Rauchen aufzuhören. Eine aktuelle Online-Befragung unter Nutzer:innen der Rauchstopp-App Smoke Free zeigt jedoch, dass auch die Partnerschaft eine bedeutende Rolle spielt: Viele Menschen werden „rauchfrei für Beziehung“.

Rauchfrei für Beziehung

Die Umfrage, an der 400 Personen teilgenommen haben, legt nahe, dass soziale Einflüsse beim Rauchstopp eine große Rolle spielen. Rund 20 Prozent der Befragten gaben an, bereits für eine Partnerschaft mit dem Rauchen aufgehört zu haben. Zudem könnten mehr als die Hälfte der aktuell rauchenden Singles das Aufhören für eine neue Beziehung in Betracht ziehen.

Partnerwunsch als Motivation für Rauchstopp

Deutlich wird, dass der Wunsch des Partners oder der Partnerin ein entscheidender Impuls sein kann. Ehemalige Raucher:innen hören etwa dreimal so häufig für eine:n nichtrauchende:n Partner:in auf wie für die Unterstützung eines rauchenden Partners oder einer Partnerin. Auch unter aktuell Rauchenden ist dieser Trend erkennbar.

„Unsere Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig und hilfreich soziale Beziehungen für Verhaltensänderungen sein können“, sagte Dr. Lucas Keller, Leitender Forscher bei Smoke Free.

Belastung und Verbesserung der Beziehung

Rauchen führt laut Befragung häufig zu Spannungen in Partnerschaften. Vor allem Männer empfinden es als belastend (Durchschnittswert 4,4 von 10), während Frauen diese Belastung etwas geringer einschätzen (2,9 von 10). Ehemalige Raucher berichten häufig von positiven Effekten auf ihre Beziehung: Zwei Drittel der Männer und knapp 40 Prozent der Frauen beobachten nach dem Rauchstopp eine Verbesserung. Auch aktuell Rauchende zeigen sich optimistisch, dass sich ihre Beziehung durch den Verzicht verbessern könnte.

Rauchen und Partnersuche

Schon beim Dating wird Rauchen von vielen Singles als Hindernis wahrgenommen. 45 Prozent gaben an, dass ihr Rauchverhalten bei der Partnersuche negativ aufgefallen sei. Dies zeigt, dass der Wunsch, „rauchfrei für Beziehung“ zu leben, auch durch soziale Begegnungen beeinflusst wird.

Gesundheit bleibt wichtigster Grund

Obwohl die Partnerschaft wichtig ist, steht die eigene Gesundheit bei den Rauchstopppen im Vordergrund. 78 bis 81 Prozent der Befragten nannten gesundheitliche Beweggründe als Hauptmotivation, gefolgt von finanziellen und ästhetischen Aspekten. Aktuell Rauchende gaben die Gesundheit mit 84 Prozent als wichtigsten Grund an.

Weitere Informationen zu den Motiven und Methoden des Rauchstopps finden Sie auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Seite der Smoke Free App Smoke Free DiGA.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Schlussbetrachtung: Bedeutung für Betroffene in München und Umgebung

Die Ergebnisse der Befragung aus München zeigen, dass Partnerschaften ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Rauchentwöhnung sein können. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das, dass sie Unterstützung im sozialen Umfeld suchen und annehmen sollten, wenn sie mit dem Rauchen aufhören möchten. Programme wie die Smoke Free-App, die auch hierzulande von vielen genutzt wird, können dabei helfen.

Geplante Fortschritte sehen sich in der weiteren Verbreitung digitaler Gesundheitsanwendungen, die gezielt bei der Rauchentwöhnung unterstützen. Termine für regionale Informationsveranstaltungen oder Beratungsmöglichkeiten finden Interessierte regelmäßig auf regionalupdate.de. So lässt sich das Vorhaben, „rauchfrei für Beziehung“ zu leben, auch in der Praxis effektiv umsetzen.

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