Cortina d’Ampezzo. Bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 fanden vom 7. bis 12. Februar die Wettbewerbe im Rennrodeln statt. Die Olympische Winterspiele Rennrodeln Cortina begeisterten mit Spitzenleistungen, neuen Rekorden und einer olympischen Premiere im Damen Doppel.
Rennrodeln Faszination erleben
Das Rennrodeln bei den Winterspielen in Cortina umfasste fünf Disziplinen: Herren Einsitzer, Damen Einsitzer, Damen Doppel, Herren Doppel und Team Staffel. Die Wettbewerbe zogen sich über sechs Tage und boten mit Blick auf die starbesetzte Weltspitze sportliche Höhepunkte.
Herausragende Einzelleistungen
Im Herren Einsitzer setzte sich Max Langenhan aus Deutschland durch. Der 26-jährige Weltmeister fuhr in allen vier Läufen Bahnrekorde und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 3:31,191 Minuten den Olympiasieg trotz gesundheitlicher Probleme. Für Deutschland war es der zwölfte Olympiasieg in dieser Disziplin seit 1964. Bei den Damen triumphierte ebenfalls eine deutsche Athletin: Julia Taubitz gewann nach vier konstant starken Läufen Gold mit 3:30,625 Minuten. Ihre Leistung war nach eigenem Bekunden der Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere.
Premiere im Damen Doppel und weitere Medaillen
Erstmals wurde das Damen Doppel im olympischen Programm ausgetragen. Die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer nutzten den Heimvorteil und holten Gold. Silber ging an die deutschen Rodlerinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina. Im Herren Doppel triumphierten die Italiener Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner. Die deutschen Routiniers Tobias Wendl und Tobias Arlt sicherten Bronze und bauten ihre Medaillensammlung weiter aus.
„Die ersten drei Durchgänge war ich schon ein wenig angespannt, den vierten habe ich dann genossen“, sagte Max Langenhan nach seinem Sieg.
Teamstaffel als emotionaler Höhepunkt
Den letzten Wettkampf bildete die Team Staffel. Deutschland blieb in dieser Disziplin, die seit 2014 olympisch ist, ungeschlagen und gewann erneut Gold mit neuem Bahnrekord in 3:41,627 Minuten. Das Team setzte sich aus Julia Taubitz, Tobias Wendl/Tobias Arlt, Max Langenhan sowie Dajana Eitberger/Magdalena Matschina zusammen. Silber und Bronze gingen an Österreich beziehungsweise Gastgeber Italien.
- Medaillenspiegel Rennrodeln Cortina 2026:
- Deutschland: 3 Gold, 1 Silber, 1 Bronze
- Italien: 2 Gold, 2 Bronze
- Österreich: 3 Silber, 1 Bronze
- Lettland: 1 Silber
- USA: 1 Bronze
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Olympische Winterspiele Rennrodeln Cortina: Regionale Bedeutung und Ausblick
Cortina d’Ampezzo bestätigte mit der Ausrichtung der Rennrodel-Wettbewerbe seine Rolle als bedeutender Wintersportstandort. Die Integration der olympischen Premiere im Damen Doppel zeigte die Entwicklung des Sports und sorgte für heimische Begeisterung. Für Bürgerinnen und Bürger bietet die Veranstaltung nicht nur sportliche Unterhaltung, sondern stärkt auch den regionalen Tourismus und die Infrastruktur.
In den kommenden Jahren wird erwartet, dass das Cortina Sliding Centre weiterhin als Austragungsstätte für internationale Rennen genutzt wird. Interessierte können sich über aktuelle Veranstaltungen und Entwicklungen auf der offiziellen Seite des Internationalen Rodel Verbandes informieren FIL – Internationaler Rodel Verband.
Weitere Berichte rund um Wintersportveranstaltungen finden sich bei regionalupdate.de im Bereich Sport und Freizeit.