Berlin. Beckenbodenschwäche ist längst kein Randthema mehr, sondern betrifft Menschen aller Altersgruppen. Die Fokus-Keyphrase Beckenbodenschwaeche Praevention Training beschreibt zentrale Ansätze, um den Folgen vorzubeugen und Betroffene frühzeitig zu unterstützen.
Jetzt Beckenboden stärken
Gesellschaftliche Bedeutung von Beckenbodenschwäche
Beckenbodenschwäche zeigt sich in unterschiedlichen Symptomen, wie Harn- und Stuhlinkontinenz oder chronischen Rückenbeschwerden. Besonders Inkontinenz beeinträchtigt die Lebensqualität Betroffener erheblich und führt häufig zu sozialem Rückzug. Scham und fehlende Aufklärung verzögern oft eine Behandlung. Dies führt neben individuellen Belastungen auch zu erheblichen Kosten für das Gesundheitssystem – in Europa bereits im zweistelligen Milliardenbereich.
Versorgungslücken und Herausforderungen
Trotz hohen Bedarfs ziehen sich immer mehr spezialisierte Praxen aus der Behandlung zurück. Laut der Deutschen Kontinenz Gesellschaft liegt dies an wirtschaftlichen Defiziten im Vergütungssystem. Die Folge ist eine wachsende Versorgungslücke, die weder durch etablierte medizinische Kapazitäten noch durch Hilfsmittel alleine ausgeglichen werden kann.
Prävention gewinnt an Bedeutung
Vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen werden präventive Maßnahmen wichtiger. Ziel ist es, Beschwerden frühzeitig zu erkennen und die Beckenbodenmuskulatur gezielt zu trainieren. Effektives Training erfordert Anleitung, regelmäßige Umsetzung und korrekte Ausführung. Hier stoßen allerdings klassische Übungsformen im Alltag vieler Menschen an Grenzen.
Technologiegestütztes Training mit dem EMP Chair Pro
Moderne Trainingssysteme wie der EMP Chair Pro eröffnen neue Möglichkeiten. Das Gerät arbeitet mit magnetfeldgestützter Stimulation, die den Nerv für die Beckenbodenmuskulatur anspricht. Die Anwendung ist nicht-invasiv, dauert rund 28 Minuten und kann leicht in bestehende Gesundheitsangebote integriert werden. Dieses Verfahren ermöglicht standardisierte und ressourcenschonende Trainings, die präventiv wirken und Betroffene zur Eigenverantwortung motivieren.
„Es reicht nicht aus, auf bestehende Versorgungsstrukturen zu vertrauen. Wir müssen ergänzende Wege denken, die Betroffene frühzeitig erreichen und das System spürbar entlasten“, sagte Beckenbodenexpertin Jessica Marcinkowski.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung der Beckenbodenprävention für die Region
Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz von Beckenbodenschwäche betrifft auch regionale Gesundheitssysteme. Frühzeitige Präventionsangebote können dazu beitragen, den steigenden Bedarf an spezialisierten Behandlungen zu dämpfen und die Lebensqualität Betroffener zu verbessern. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies mehr Information, niedrigschwellige Trainingsmöglichkeiten und eine Entlastung medizinischer Versorgungseinrichtungen.
Regionale Gesundheitsanbieter sind aufgerufen, technologiegestützte Trainingssysteme wie den EMP Chair Pro zu prüfen und in bestehende Angebote zu integrieren. So können Versorgungsengpässe reduziert und ein Beitrag zur Nachhaltigkeit des Gesundheitssystems geleistet werden.
Weitere Informationen zum Thema Beckenbodenschwäche und Prävention finden Leserinnen und Leser auf regionalupdate.de sowie auf der Webseite der Deutschen Kontinenz Gesellschaft.