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So viele E-Autos und E-Lkw fahren in Deutschland

München. Die Elektromobilität in Deutschland erlebt einen deutlichen Aufschwung. Mit knapp zwei Millionen zugelassenen rein elektrischen Pkw und über 100.000 vollelektrischen Lkw spart der elektrische Fahrzeugbestand jährlich mehr als eine Million Tonnen CO2 ein. Dabei wächst die Ladeinfrastruktur schneller als von der EU gefordert. Die elektromobilitaet e-lkw deutschland zeigt deutliche Fortschritte in Klimaschutz und Verkehrswende.

Elektromobilität stark im Trend

Steigender Bestand von E-Lkw und Transportern

In Deutschland sind aktuell rund 109.000 elektrische Lkw und Transporter zugelassen. Davon entfallen 78.000 auf Transporter, knapp 21.000 auf kleine Lkw mit einem Gewicht zwischen 3,5 und zwölf Tonnen sowie fast 10.000 auf schwere Lkw über zwölf Tonnen. Der Einsatz dieser Nutzfahrzeuge führt zu einer jährlichen CO2-Einsparung von über 1,2 Millionen Tonnen, wenn sie mit Ökostrom geladen werden. Selbst beim Laden mit dem durchschnittlichen deutschen Strommix verbleiben knapp eine Million Tonnen CO2-Ersparnis. Der Anteil elektrischer Nutzfahrzeuge liegt derzeit bei 2,6 Prozent.

„Durch die stringente Elektrifizierung dieser Fahrzeugklassen können die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor signifikant gesenkt werden“, sagte Filip Thon, CEO von E.ON Deutschland.

Wirtschaftliche und ökologische Vorteile der E-Lkw

Elektrische Lkw punkten nicht nur durch deutlich geringere lokale Emissionen und reduzierte Lärmbelastung, sondern sind für Flottenbetreiber auch wirtschaftlich attraktiv. Trotz höherer Anschaffungskosten sorgen günstigere Energiekosten, insbesondere bei Nutzung von Ökostrom oder eigenem Solarstrom, für Einsparungen. Zusätzlich reduzieren Steuervergünstigungen, Mautbefreiung bis 2031 und geringere Wartungsaufwendungen die Betriebskosten über den Produktlebenszyklus.

  • Minderer Energieverbrauch durch Elektroantrieb
  • Staatliche Förderungen und steuerliche Entlastungen
  • Mautbefreiung bis 2031
  • Geringerer Wartungsaufwand

In Nordrhein-Westfalen sind mehr als 57.000 E-Lkw und Transporter zugelassen, was zu einer CO2-Ersparnis von 604.000 Tonnen jährlich führt. Bayern zählt über 12.000 E-Nutzfahrzeuge mit einer Einsparung von etwa 134.000 Tonnen CO2. Schwerere E-Lkw sind anteilig besonders häufig in Mecklenburg-Vorpommern vertreten.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Abschluss: Regionale Bedeutung und Ausblick

Die Zunahme der Elektromobilität, insbesondere bei E-Lkw, bringt für Regionen wie Nordrhein-Westfalen und Bayern nicht nur eine deutliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen mit sich. Auch die Verbesserung der Luftqualität und die Verringerung von Lärm tragen zur Lebensqualität bei. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine nachhaltigere Mobilität und Fortschritte im Klimaschutz.

Zukünftig sind weitere Ausbauschritte der Ladeinfrastruktur geplant, um insbesondere E-Lkw mit hohen Ladeleistungen zu versorgen. Kooperationen zwischen Unternehmen wie E.ON und Fahrzeugherstellern wie MAN fördern den Aufbau von spezialisierten Ladestationen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten.

Weiterführende Informationen zur Elektromobilität und entsprechenden Förderprogrammen finden Interessierte auf regionalupdate.de sowie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unter bmvi.de.

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