Gen Z überrascht beim Global Talent Barometer - mehr Führung wagen / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/56465 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Jüngere Beschäftigte in Deutschland streben nach Karriere

Frankfurt am Main. Die jüngste Generation in Deutschland verfolgt eine besonders ambitionierte Karriereplanung. Die karriere gen z deutschland ist von einem starken Wunsch nach Führungsverantwortung geprägt, wie die aktuelle Zusatzbefragung zum Global Talent Barometer der ManpowerGroup belegt.

Gen Z Karrierechancen

Die Studie zeigt, dass die Generation Z, also die 18- bis 28-Jährigen, im Vergleich zu älteren Generationen beruflich ehrgeiziger ist. Mit 65 Prozent geben weit mehr junge Beschäftigte an, dass ihnen beruflicher Aufstieg wichtig ist, während jeder Zweite eine Führungsposition anstrebt. Im Gegensatz dazu liegt das Interesse bei den Millennials bei 47 Prozent und bei der Generation X bei nur 32 Prozent.

Motivation der Generation Z

Neben dem Streben nach Karriere spielen für die Gen Z auch persönliche Interessen und Sinnhaftigkeit eine große Rolle. So arbeiten 64 Prozent dieser Altersgruppe primär, um ihre Hobbys und privaten Ziele zu finanzieren, acht Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt aller Befragten. Darüber hinaus sind 44 Prozent bereit, auch schlecht bezahlte, aber sinnstiftende Jobs anzunehmen. Diese Werte unterstreichen eine deutliche Abwanderung von rein finanziellen Motiven.

Herausforderungen und Sorgen

Trotz der hohen Ambitionen gibt es Barrieren beim Thema Führung: Druck und Verantwortung schrecken 51 Prozent der Befragten ab. Ein Viertel hat keine Freude an Personalverantwortung. Zudem sorgt die technologische Entwicklung für Unsicherheit: 25 Prozent der Generation Z befürchten, durch Künstliche Intelligenz oder andere Technologien ersetzt zu werden.

„Die Ergebnisse zeigen, dass die Gen Z bereit ist, Verantwortung zu übernehmen – aber nicht um jeden Preis“, sagte Iwona Janas, Country Manager der ManpowerGroup Deutschland.

  • 73 Prozent legen Wert auf finanzielle Sicherheit
  • 64 Prozent priorisieren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
  • Fast jeder Zweite der Gen Z arbeitet „nur, um zu überleben“

Beispiel:

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Einordnung und Bedeutung für Arbeitnehmer

Die Ergebnisse spiegeln eine bundesweite Tendenz wider, die auch in Frankfurt und der Rhein-Main-Region spürbar ist: Junge Fachkräfte streben nach herausfordernden Karrierewegen, erwarten dabei aber faire Bedingungen und Raum für persönliche Entwicklung. Für Unternehmen vor Ort bedeutet dies, Führungsrollen attraktiv und nachhaltig zu gestalten. Praktisch heißt das, berufliche Entwicklung zu fördern, ohne Überforderung zu riskieren. Zudem bleibt die Balance zwischen Sicherheit und Sinnhaftigkeit ein zentrales Thema für Arbeitnehmende aller Altersgruppen. Weitere Details zur Studie finden Interessierte im ausführlichen Deutschlandreport der ManpowerGroup (Global Talent Barometer 2026). Auch regionalupdate.de berichtet regelmäßig über solche Entwicklungen in der Arbeitswelt.

In Zukunft ist mit weiteren Untersuchungen und Anpassungen auf Seiten der Unternehmen zu rechnen, um auf die hohen Erwartungen der Generation Z an Jobkomfort und Sinnhaftigkeit angemessen zu reagieren. Veranstaltungen oder Workshops zur Fachkräfteentwicklung sind in Frankfurt und Umgebung mögliche nächste Schritte.


Weitere Informationen zur Studie und Trendanalysen zur Generation Z und dem Arbeitsmarkt bietet regionalupdate.de. Externe Einblicke finden Sie auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes, das regelmäßig Daten zur Beschäftigung und Berufsstatistik veröffentlicht (destatis.de).

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