Hamburg. Die Asklepios Kliniken haben den konzernweiten Rollout der KI-Plattform Aidoc aiOS abgeschlossen und setzen damit als erster privater Klinikbetreiber in Deutschland bundesweit auf Künstliche Intelligenz in der Radiologie. Mit der Unterstützung von KI werden an 28 Standorten monatlich über 35.000 CT- und Röntgenbilder analysiert, was die diagnostische Arbeit in den Akutkliniken verbessert. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung von KI Radiologie Asklepios für die medizinische Versorgung.
KI verbessert Patientenversorgung
Die Einführung der KI-Technologie Aidoc aiOS ermöglicht es den medizinischen Teams der Asklepios Kliniken, Befunde auf CT- und Röntgenaufnahmen deutlich schneller und zielgerichteter zu analysieren. Die KI erkennt in Echtzeit akute Erkrankungen wie Hirnblutungen, Lungenembolien oder Knochenbrüche und stellt so eine zusätzliche Sicherheitsebene für Diagnosen dar. Besonders kleinere Häuser und Inselkliniken profitieren von diesem digitalen „Schulterblick“, der die Priorisierung von Befunden erleichtert und die Belastung für ärztliches Personal, vor allem in Nacht- und Wochenenddiensten, reduziert.
Digitalisierung in der Radiologie bei Asklepios
Das Projekt ist Teil der Digitalstrategie, gefördert durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), und zielt darauf ab, klinische Abläufe mithilfe digitaler Technologien zu optimieren. Die KI-Plattform wird als Clinical Decision Support System (CDSS) im Health Data Hub integriert, einer zentralen Analyseplattform, die den klinischen Alltag an den 28 Standorten unterstützt. So heißt es von PD Dr. Sara Sheikhzadeh, Chief Medical Officer der Asklepios Kliniken:
„Wir entlasten unsere Ärztinnen und Ärzte und erhöhen gleichzeitig die Patientensicherheit.“
Besondere Vorteile für Insel- und kleinere Kliniken
Die Asklepios Nordseeklinik Sylt fungierte als wichtiger Pilotstandort für die KI-Lösung. Dort arbeitet die KI parallel zur ärztlichen Befundung und unterstützt insbesondere bei der 24/7-Grundversorgung. Chefarzt Alexander Steinmetz hebt hervor, dass für einen Inselstandort wie Sylt die digitale Assistenz essenziell sei:
„Die Priorisierung wird klarer, die kognitive Belastung sinkt, und Entscheidungen werden strukturierter getroffen.“
Diese Technologie bietet somit auch kleineren Kliniken die Möglichkeit, innovative Digital-Health-Projekte aktiv mitzugestalten und die Versorgungsqualität zu steigern.
- Über 35.000 CT- und Röntgenbilder werden monatlich analysiert.
- 28 Klinikstandorte sind in die KI-Plattform eingebunden.
- Einsatz in Großstadtkliniken sowie spezialisierten Inselkliniken.
- Förderung durch das Krankenhauszukunftsgesetz und NextGenerationEU.
Beispielhafte Studien aus Berlin, New Haven und Frankreich zeigen, dass durch KI-Einsatz Erkennungsraten, Bearbeitungszeiten und Verweildauern in der Notaufnahme signifikant verbessert werden können. Die erfolgreichen Erfahrungen bestätigen die Skalierbarkeit und Wirksamkeit der Technologie.
Für weiterführende Informationen zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen verweisen wir auf den Health Data Hub von Asklepios sowie auf externe Quellen zur KI in der medizinischen Bildgebung, beispielsweise von der Deutschen Röntgengesellschaft.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und Ausblick der KI Radiologie bei Asklepios
Der Einsatz von KI Radiologie Asklepios stärkt die medizinische Versorgung vor Ort, insbesondere in kleineren und abgelegenen Einrichtungen. Patientinnen und Patienten profitieren von schnelleren Diagnosen und gezielteren Behandlungsentscheidungen. Gleichzeitig wird das medizinische Personal entlastet, was die Servicequalität insgesamt erhöht. Die flächendeckende Integration der Technologie ist ein weiterer Schritt hin zu einer modernen, digital unterstützten Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Zukünftige Entwicklungen sehen vor, die KI-Anwendungen auf weitere Fachbereiche auszudehnen und die vorhandenen Digitalisierungsprojekte im Health Data Hub kontinuierlich zu erweitern. Damit verfolgt Asklepios das Ziel, die klinische Versorgung mit innovativen Technologien nachhaltig zu verbessern.
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