Hofheim am Taunus. Am 22. Februar überträgt der Hessische Rundfunk den Eröffnungsgottesdienst der Fastenaktion des katholischen Hilfswerks Misereor aus der Kirche Sankt Peter und Paul. Der Misereor Gottesdienst Hofheim steht unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an“ und wird zeitgleich im Ersten und hr-fernsehen ausgestrahlt.
Eröffnung der Misereor-Aktion
Der Gottesdienst in Hofheim am Taunus wird vom Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing als Hauptzelebrant geleitet. Neben weiteren Gästen, darunter ein Erzbischof aus Kamerun, wirkt auch die afrikanische Gemeinde mit. Musikalisch wird die Feier vom St. Justinuschor mit Band unter Leitung von Manuel Bleuel sowie vom Chor „Elongui – Die Stimme Afrikas“ begleitet.
Im Zentrum der diesjährigen Misereor-Fastenaktion steht ein Projekt in Kamerun. Der Partner CODAS Caritas Douala fördert dort gezielt die Berufsausbildung junger Menschen. Ziel ist es, durch qualifizierte Ausbildung die Perspektiven vor Ort zu stärken und nachhaltige Zukunftschancen zu schaffen. Das Motto „Hier fängt Zukunft an“ unterstreicht diese Ausrichtung.
Technik und Übertragung
Der Hessische Rundfunk beginnt bereits am 19. Februar mit dem Aufbau der Technik in der Kirche. Es folgen Probeaufnahmen sowie eine nicht öffentliche Generalprobe am 20. Februar, bei der der gesamte Ablauf der einstündigen Live-Übertragung durchgespielt wird.
Der Gottesdienst wird mit fünf Kameras aufgezeichnet und per Satellit sowie über die ARD Mediathek in ganz Europa übertragen. Dies ermöglicht einer breiten Öffentlichkeit die Teilnahme an der evangelischen Feier. Weitere Details sind neben der offiziellen Seite von Misereor auch über kirche-im-hr.de zugänglich.
„Ausbildung verändert das Leben und kann den Anfang machen, aus einem schwierigen Heute ein besseres Morgen zu gestalten“, erklärte Bischof Dr. Georg Bätzing.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung des Misereor Gottesdienstes für die Region
Der Eröffnungsgottesdienst in Hofheim ist eine bedeutende Veranstaltung für die regionalen Kirchen und die Bevölkerung. Die öffentliche Ausstrahlung erhöht das Bewusstsein für weltweite Entwicklungszusammenarbeit und fördert das Verständnis für soziale und kulturelle Herausforderungen in anderen Kontinenten. Für die Bürgerinnen und Bürger bietet die Fastenaktion eine Gelegenheit zur solidarischen Unterstützung und zur Reflexion über nachhaltige Lebensweisen.
In den kommenden Wochen wird es in der Region ergänzende Aktionen und Informationsveranstaltungen rund um die Misereor-Fastenaktion geben. Interessierte können sich auf den Webseiten von Misereor sowie beim Hessischen Rundfunk regelmäßig über weitere Programmpunkte informieren. Für die Kirchengemeinden vor Ort stellt der Gottesdienst einen Auftakt für vielfältige Projekte und gemeinsame Aktivitäten dar.
Weitere regionale Nachrichten und Hintergrundberichte finden Sie auf regionalupdate.de. Weiterführende Informationen zur Misereor-Fastenaktion stehen auf der offiziellen Webseite von Misereor zur Verfügung.