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GVG Glasfaser sichert 135 Mio. Euro Finanzierung

Kiel. Die GVG Glasfaser Group sichert sich eine zusätzliche Finanzierung in Höhe von 135 Millionen Euro für den weiteren Ausbau reiner Glasfasernetze (FTTH) in Deutschland. Die starke Kapitalaufnahme zeigt die positive Entwicklung des Unternehmens und dessen erfolgreiche Wachstumsstrategie im herausfordernden Marktumfeld, insbesondere unter dem Fokus gvg glasfaser finanzierung.

Starker Finanzierungszuwachs bei GVG Glasfaser finanzierung

GVG Glasfaser hat sich mit der neuen Finanzierungsrunde weitere Mittel zur Beschleunigung des Ausbaus zukunftsfähiger Glasfasernetze gesichert. Ein internationales Bankenkonsortium, bestehend aus der Hamburg Commercial Bank, KfW, der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich sowie einem institutionellen Investor, stellt 135 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Summe übersteigt die ursprünglichen Erwartungen des Unternehmens deutlich.

Bereits im Sommer 2024 hatte GVG Glasfaser 85 Millionen Euro an Krediten von ING, KfW und der Norddeutschen Landesbank (NORD/LB) erhalten. Die Finanzierung wurde von Macquarie Capital beraten, während Hogan Lovells die rechtliche Unterstützung übernahm. Die technische und finanzielle Prüfung erfolgte durch Altman Solon und EY-Parthenon.

Operative Erfolge trotz schwieriger Marktbedingungen

Das Unternehmen meldet für 2025 eine Steigerung der aktivierten Haushalte um etwa 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei wurden unter anderem Projekte in Bayern (Schöngeising) sowie Hessische Kommunen wie Liederbach, Rockenberg und Münzenberg erfolgreich abgeschlossen. Auch in Niedersachsen, in den Landkreisen Osnabrück und Diepholz, setzte GVG Glasfaser Ausbauvorhaben um.

„Unsere Strategien zahlen sich aus. Wir haben unser Kundenportfolio stark erweitert und die Zufriedenheit verbessert“, erläutert CEO Thorsten Fellmann.
„Wir setzen auf effizienten und nachhaltigen Netzausbau, was GVG solide für die Zukunft positioniert.“

Eigenständige Erweiterung und technologische Unabhängigkeit

Mit den neuen Mitteln wird GVG Glasfaser 2026 weitere FTTH-Ausbauprojekte aus eigenen Mitteln realisieren. Das Unternehmen verfolgt dabei eine Strategie zur selbständigen Umsetzung, unterstützt durch seine eigenen Tochterfirmen 2locate im Vertrieb und 2provide als technischen Dienstleister und Internet Service Provider. Diese Struktur ermöglicht es GVG, Netze unabhängig von externen Zulieferern zu betreiben und die Qualität durch ein firmeneigenes Netzwerk-Operations-Center (NOC) rund um die Uhr zu sichern.

Auch die alleinige Beteiligung von Palladio Partners als langjähriger Infrastruktur-Investor unterstreicht den stabilen Rückhalt durch institutionelle Kapitalgeber, die Wert auf nachhaltige Investitionen legen.


Ausblick auf weitere Entwicklungen

GVG Glasfaser plant eine fortgesetzte Expansion des FTTH-Netzwerks im laufenden Jahr 2026. Durch die gesicherte Finanzierung will das Unternehmen neben dem Neubau auch die fristgerechte und kosteneffiziente Fertigstellung bestehender Projekte gewährleisten. CFO Susanne Küppers betont dabei die Bedeutung einer substanzstarken Finanzbasis als Voraussetzung für langfristige Investitionsentscheidungen.

Weitere Informationen zu Glasfaser-Ausbau und Finanzierungstrends finden Sie bei regionalupdate.de. Hintergrundwissen zum Thema Glasfasertechnologie bietet die Bundesnetzagentur.

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