PM Erster Pflegetisch in Papenburg stärkt Netzwerk für ältere und pflegebedürftige Menschen

Erster Pflegetisch stärkt Pflege-Netzwerk in Papenburg

Papenburg. Der erste Pflegetisch Papenburg Pflege wurde ins Leben gerufen, um die Gesundheitsversorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen vor Ort zu stärken. Die Stadt Papenburg und der Landkreis Emsland bündeln dafür die Kräfte verschiedener Akteurinnen und Akteure aus Pflege, Medizin, Verwaltung und Ehrenamt.

Pflege vernetzt Papenburg

Netzwerk für die Pflege älterer Menschen

Der Pflegetisch im Papenburger Rathaus ist Teil des kreisweiten Projekts „Pflegetische im Landkreis Emsland“. Ziel ist es, vorhandene Strukturen sichtbar zu machen und neue Lösungen für die Herausforderungen des demografischen Wandels zu entwickeln. Der Bedarf an ambulanter, stationärer und medizinischer Versorgung steigt, während viele Pflegebedürftige zuhause betreut werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pflegetischs diskutieren gemeinsam, wie die Gesundheits- und Pflegeangebote besser vernetzt werden können.

Sandra Rickermann vom Landkreis Emsland erläuterte die Bedeutung des Projekts und informierte über weitere Pflegetische in der Region. Kreisrätin Dr. Sigrid Kraujuttis präsentierte Daten zur zunehmenden Zahl pflegebedürftiger Menschen und stellte das Vorhaben „Emsland Care“ vor, das neue Strukturen fördern soll.

Bestehende Angebote in Papenburg

Unter dem Motto „Das haben wir in Papenburg“ wurden die vorhandenen Pflege- und Unterstützungsangebote gesammelt. Die Stadt verfügt über sechs ambulante Wohngemeinschaften, acht ambulante Pflegedienste, acht teilstationäre sowie fünf vollstationäre Einrichtungen. Zusätzlich gibt es Betreutes Wohnen, ein Mehrgenerationenhaus, zahlreiche Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner, Fachärztinnen und -ärzte, das Marien-Hospital Papenburg-Aschendorf sowie Apotheken und sanitätsdienstliche Angebote.

„Diese Vielfalt zeigt: Papenburg steht gut da. Doch wir dürfen uns nicht ausruhen. Wir müssen Strukturen weiterentwickeln und Lücken schließen“, sagte Bürgermeisterin Vanessa Gattung.

Weitere wichtige Angebote sind der Palliativstützpunkt, ambulanter Hospizdienst und eine Vielzahl ehrenamtlicher Initiativen. Die Teilnehmenden des Pflegetischs entwickelten in Arbeitsgruppen konkrete Verbesserungen, etwa bei Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, generationenübergreifenden Treffpunkten, Stadtteilinitiativen, Mobilitätsangeboten wie Anrufbussen sowie ehrenamtlichen Unterstützungsangeboten wie Medienlotsen.

Weiterer Verlauf und Ausblick

Die Ergebnisse des ersten Pflegetischs werden nun von Stadt und Landkreis ausgewertet. In weiteren Treffen sollen Themen vertieft und neue Ansätze für die Pflege in Papenburg entwickelt werden. Das Projekt setzt auf eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, um die Pflege zukunftsfähig zu gestalten.

Weitere Informationen zum Thema Pflege deutschlandweit bietet das Bundesministerium für Gesundheit auf gesundheit.de.

Lesen Sie auch mehr über lokale Gesundheitsangebote und Pflegeprojekte auf regionalupdate.de.

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