Bad Nenndorf. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vermeldet einen neuen Mitgliederrekord zum Jahresende 2025. Die Anzahl der Mitgliedschaften stieg auf 642.082, was einem Plus von 2,34 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der DLRG Mitgliederrekord 2025 spiegelt die steigende Bedeutung der Organisation für Schwimmausbildung und Wasserrettung wider.
Mitgliederzahlen steigen: Wachstum und Herausforderungen bei der DLRG
Der DLRG Mitgliederrekord 2025 wird insbesondere durch den starken Zuwachs bei Kindern bis zwölf Jahre gekennzeichnet. Erstmals zählt die Organisation mehr als 200.000 Kinder in ihren Reihen, exakt 204.148, was einem Anstieg von 2,83 Prozent entspricht. Fast die Hälfte der Gesamtmitglieder ist 18 Jahre oder jünger. Dies zeigt die dauerhafte Attraktivität der DLRG als Verband für die Förderung von Schwimmfähigkeiten und ehrenamtliches Engagement.
Demografische Entwicklung und besondere Zuwächse
Neben den Kindern konnten auch die Altersgruppen der 30- bis 49-Jährigen sowie der über 60-Jährigen überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen, mit 3,65 beziehungsweise 4,1 Prozent. Diese Mitglieder engagieren sich vielfach aktiv in der Ausbildung von Nachwuchskräften und in der Wasserrettung. Die DLRG betont die Bedeutung des langfristigen Mitgliedererhalts und der Integration von Quereinsteigern in das Ehrenamt.
Regionale Unterschiede bei den Mitgliederzahlen
Auf Länderebene beobachten die Landesverbände ebenfalls Zuwächse. Besonders stark wuchs die Mitgliederzahl in Hamburg um 8,7 Prozent, gefolgt von Berlin (+4,5 %) und Brandenburg (+5,5 %). Baden überschritt erstmals die Marke von 60.000 Mitgliedern, während Westfalen nun über 90.000 zählt. Insgesamt zeigen alle 18 Landesverbände Zuwächse, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß.
Hohe Nachfrage bei begrenzten Kapazitäten
Die starke Mitgliederentwicklung stellt die DLRG und ihre Ortsgruppen vor Herausforderungen. Viele Schwimmkurse sind bereits ausgelastet, wie eine WDR-Befragung in Nordrhein-Westfalen zeigt. Mangelnde Wasserzeiten und unzureichende Schwimmbadkapazitäten erschweren eine Ausweitung der Angebote. Die DLRG weist auf die Bedeutung von Investitionen in die Bäderinfrastruktur hin, um mehr Menschen Schwimmen beibringen zu können.
„Unsere Ortsgruppen wären oft in der Lage, sich noch stärker für das Schwimmenlernen einzubringen. Die marode Bäderlandschaft hängt wie ein Damoklesschwert über der Schwimmausbildung – und auch der Rettungsschwimmausbildung“, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt.
Die Bundesregierung will dieses Problem nun angehen. Gemeinsam mit dem Deutschen Schwimm-Verband arbeitet die DLRG an der Initiative „Deutschland lernt Schwimmen“, für die bis 2029 insgesamt 20 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen. Zudem sind 250 Millionen Euro für die Sanierung von Schwimmbädern in 2025 vorgesehen.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Mitgliedszuwachs bei der DLRG: Auswirkungen für die Region und Zukunftsperspektiven
Die kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen der DLRG unterstreichen die zentrale Rolle des Vereins bei der Förderung der Schwimmfähigkeit und der Wasserrettung im gesamten Bundesgebiet. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies verbesserte Chancen auf Schwimmkurse und eine stärkere ehrenamtliche Präsenz an Badegewässern, wodurch die Sicherheit steigt.
Die DLRG wird ihre Aktivitäten im Bereich Schwimmausbildung weiter ausbauen, unter anderem durch die Umsetzung der Bundesinitiative „Deutschland lernt Schwimmen“. Diese Förderprogramme sollen dazu beitragen, dem steigenden Bedarf gerecht zu werden und die Schwimmfähigkeit in der Bevölkerung langfristig zu erhöhen.
Interessierte können weitere Informationen zur Mitgliederentwicklung und Aktivitäten der DLRG auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Seite der DLRG finden.
Quellen:
- DLRG Medienportal: https://eyebase.bgst.dlrg.de/view/pinPSYJUg2J
- WDR-Bericht zu Schwimmkursen in NRW: https://www.wdr.de
regionalupdate.de – aktuelle Meldungen zu Vereinsaktivitäten

