Schülerstipendienprogramm Studienkompass unterstützt Jugendliche aus nichtakademischen Familien

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Digitale Realität

Berlin. Der studienkompass jugendliche berufsorientierung unterstützt junge Menschen aus nichtakademischen Familien beim Übergang von der Schule in Studium oder Ausbildung. Das bundesweite Förderprogramm begleitet die Teilnehmenden über drei Jahre mit digitalen Angeboten, Workshops und ehrenamtlicher Mentoringhilfe.

Zukunft nach Abi: Wie der studienkompass jugendliche berufsorientierung fördert

Das Programm richtet sich speziell an Jugendliche, deren Eltern keinen akademischen Bildungshintergrund haben. In Deutschland bestehen weiterhin große Unterschiede im Bildungszugang – laut dem Nationalen Bildungsbericht beginnen 78 Prozent der Akademikerkinder ein Studium, jedoch nur 25 Prozent der Jugendlichen aus anderen Familien. Der studienkompass setzt hier an und unterstützt junge Menschen dabei, selbstbewusst ihre berufliche und akademische Laufbahn zu finden und zu gestalten.

Förderung über drei Jahre

Die Begleitung beginnt zwei Jahre vor dem (Fach-)Abitur und erstreckt sich über das erste Jahr an Hochschule oder Ausbildungsstätte. Dadurch wird der Übergang erleichtert und die Integration in den neuen Bildungsabschnitt gefördert. Neben Workshops gehören auch digitale Angebote und eine eigens entwickelte App dazu, die Unterstützung und Informationen bietet. Ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren begleiten die Jugendlichen individuell.

Teilnehmerzahlen und Bewerbung

Aktuell nehmen bundesweit mehr als 1.200 Schülerinnen und Schüler am studienkompass teil. Seit Beginn des Programms haben rund 4.900 Jugendliche die Förderung erfolgreich abgeschlossen. Regionen, in denen der studienkompass angeboten wird, sind unter anderem Berlin, Hamburg, Stuttgart, Dresden und das Ruhrgebiet.

Junge Menschen, die im Jahr 2028 (Fach-)Abitur machen und deren Eltern nicht studiert haben, können sich bis zum 19. April 2024 online bewerben (www.studienkompass.de/bewerbung).

Beispiel:

„93 Prozent der Absolvierenden bestätigen, dass der Studienkompass ihnen dabei geholfen hat“, sagte eine Vertreterin der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Förderung in der Region – Chancenvielfalt für Jugendliche

Der studienkompass ermöglicht Jugendlichen aus der Region einen vertieften Zugang zu Berufsorientierung und Studienvorbereitung. Für die Teilnehmenden bedeutet dies eine bessere Orientierung und die aktive Unterstützung beim Übergang in den nächsten Lebensabschnitt.

Regionale Akteurinnen und Akteure können durch die Teilnahme am Programm dazu beitragen, Bildungsungleichheiten abzubauen und junge Menschen langfristig zu stärken. Die aufgeführten Bewerbungsfristen sind auch für lokale Beratungsstellen und Schulen relevant, um interessierte Jugendliche gezielt zu informieren.

Zudem sind die Träger des Programms, wie die Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die Deutsche Bank Stiftung und weitere Partner, wichtige Partner für eine nachhaltige Bildungsförderung in der Region.

Weitere Informationen zum studienkompass finden Interessierte auch auf regionalupdate.de. Offizielle Details bietet die Website der Initiative selbst unter www.studienkompass.de.


Artikelquelle: Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH

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