Lengerich. Im Eurobahn-Zug 66 auf der Strecke von Münster nach Osnabrück kam es am 12. Februar zu einem Vorfall mit rechtsradialen antisemitischen Parolen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die die Äußerungen mitbekommen haben, sich zu melden.
Polizei sucht Zeugen von rechtsradikale antisemitische parolen
Die Polizei Steinfurt ermittelt nach dem Vorfall in der Eurobahn 66, der gegen 14:15 Uhr stattfand. Eine Fahrgast aus Lengerich hatte sich nach der Fahrt gemeldet. Sie berichtete, dass ein unbekannter Mann während der Fahrt mehrfach rechtsradikale und antisemitische Parolen geäußert habe. Die Aussage der Zeugin ist ein wichtiger Baustein der laufenden Ermittlungen.
Aufforderung zur Zeugensuche
Die Polizei sucht weitere Fahrgäste, die die rechtsradikale antisemitische Parolen ebenfalls gehört haben. Diese werden gebeten, sich telefonisch oder direkt auf der Polizeiwache in Lengerich zu melden.
„Wir sind auf weitere Hinweise angewiesen, um den Sachverhalt umfassend aufzuklären“, sagte ein Sprecher der Polizei Steinfurt.
Kontaktmöglichkeiten der Polizei
- Telefon: 05481/9337-4515
- Polizeiwache Lengerich
Bürgerinnen und Bürger können sich auch mit Rückfragen an die Pressestelle der Polizei Steinfurt wenden (Telefon: 02551 152200).
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Weitere Schritte und regionale Bedeutung
Die schnelle Reaktion der Zeugin aus Lengerich zeigt das Bewusstsein für demokratische Werte in der Region und die Bereitschaft, gegen rechtsradikale und antisemitische Äußerungen vorzugehen. Für alle Fahrgäste in der Region bedeutet dies, aufmerksam zu sein und solche Vorfälle umgehend zu melden.
Die Polizei setzt auf die Unterstützung der Bevölkerung, um die Identität des Täters zu klären und weitere Vorfälle zu verhindern. Die Ermittlungen laufen weiterhin. Für weitere Informationen zum Thema Rechtsextremismus stehen auf regionalupdate.de und bei der offiziellen Webseite des Bundesamtes für Verfassungsschutz weitere Materialien bereit.
