Zugbegleiter in Billerbeck verletzt

Coesfeld. Am 17. Februar 2026 kam es im Regionalzug RB63 bei Billerbeck zu einem Vorfall mit einem 34-jährigen alkoholsier-ten Fahrgast, der sich aggressiv gegenüber Zugbegleitern verhielt. Im Zusammenhang mit dem Zugbegleiter Billerbeck Angriff wurde die Polizei eingeschaltet.

Aggression im Zug stoppen

Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr, als ein 23-jähriger Zugbegleiter aus Münster den alkoholisierten Ukrainer aus Billerbeck aufforderte, seine Fahrkarte vorzuzeigen. Der Mann reagierte verbal aggressiv. Der Zugbegleiter wollte den 34-Jährigen am Bahnhof Billerbeck aus dem Zug verweisen und bat zur Unterstützung einen weiteren Zugbegleiter aus Horstmar hinzu.

Gewalt gegen Zugpersonal

Trotz der Aufforderung verhielt sich der 34-Jährige weiterhin aggressiv und schlug einem der Zugbegleiter zweimal mit der Faust ins Gesicht. Dabei verletzte sich der Angreifer leicht selbst. Die herbeigerufene Polizei traf vor Ort ein, da die Situation eskalierte.

Polizeiliches Einschreiten

Die Einsatzkräfte nahmen den Mann in Gewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern, und brachten ihn zur Polizeiwache in Dülmen. Es wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

„Der Beschuldigte zeigte sich weiterhin verbal und körperlich aggressiv“, so die Polizei Coesfeld.

  • Tatzeit: 17. Februar 2026, ca. 18 Uhr
  • Ort: Zug RB63, Bahnhof Billerbeck
  • Beteiligte: alkoholisierter 34-jähriger Fahrgast aus Billerbeck, zwei Zugbegleiter (23 und 34 Jahre alt)
  • Polizei: Einsatzkräfte aus Coesfeld, Gewahrsam in Dülmen

Für weiterführende Informationen zur Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr sowie Verhaltensregeln bei Konflikten im Zug empfehlen wir die Website der Deutschen Bahn Sicherheit und aktuelle Meldungen auf regionalupdate.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Konsequenzen für den Nahverkehr in der Region

Solche Vorfälle im Nahverkehr werfen Fragen zur Sicherheit von Zugbegleitern und Fahrgästen auf. Die Polizei Coesfeld betont die Bedeutung eines konsequenten Eingreifens bei Aggressionen in Zügen, um die Situation für alle Beteiligten zu entschärfen. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies erhöhte Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, Auffälligkeiten unmittelbar den Sicherheitskräften zu melden.

Zukünftig sind verstärkte Kontrollen und Schulungen des Zugpersonals vorgesehen, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und professionell zu begegnen. Termine zu Informationsveranstaltungen oder Präventionsprogrammen werden von der Polizei rechtzeitig bekanntgegeben.

Weitere Informationen dazu finden sich auch auf regionalupdate.de in den Rubriken zu Verkehr und Sicherheit.

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