Mailand. Am Donnerstagabend, dem 19. Februar 2026, findet in der Milano Ice Skating Arena die Kür im Eiskunstlauf der Frauen bei Olympia 2026 statt. Nach dem Kurzprogramm zeichnet sich ein spannender Dreikampf um die Medaillen zwischen den Japanerinnen Ami Nakai und Kaori Sakamoto sowie der US-Weltmeisterin Alysa Liu ab.
Spannung bei Kür: Eiskunstlauf Olympia 2026
Das Finale der Damen-Eiskunstlauf-Kür verspricht großes Spektakel. 24 Läuferinnen, die sich nach dem Kurzprogramm qualifiziert haben, treten in Mailand gegeneinander an. Besonders spannend ist die Ausgangslage an der Spitze: Ami Nakai, die mit 17 Jahren überraschend das Kurzprogramm anführte, wird gemeinsam mit ihrer Landsfrau Kaori Sakamoto und der US-Läuferin Alysa Liu um die olympischen Medaillen kämpfen. Die Punktabstände zwischen den Top drei lagen nach dem Kurzprogramm nur bei etwa zwei Zählern, was das Finale offen gestaltet.
Favoriten und ihre Chancen
Ami Nakai, die ihren dreifachen Axel im Kurzprogramm souverän präsentierte, steht einer großen Herausforderung gegenüber. Die bisherige Saison der jungen Japanerin ist vielversprechend und ihr sprunghaftes Tempo bringt ihr Vorteile im Wettbewerb. Kaori Sakamoto geht als erfahrene Läuferin und mehrfache Weltmeisterin auf ihrer „Abschiedstour“ mit dem Ziel olympisches Gold ins Rennen. Die US-amerikanische Weltmeisterin Alysa Liu machte im Kurzprogramm mit ihrer frischen und dynamischen Darbietung auf sich aufmerksam und plant ebenfalls, die schwierigen Sprünge in der Kür einzusetzen.
Starke japanische Präsenz und weitere Anwärterinnen
Japan prägt das Feld mit drei Läuferinnen unter den besten Vier, was eine Doppel- oder Dreifach-Medaille wahrscheinlich macht. Mone Chiba, als stille Außenseiterin auf Platz vier nach dem Kurzprogramm, könnte überraschen. Aus dem neutralen Startgebiet (AIN) nimmt Adeliia Petrosian teil, die auf fehlerfreie Programme statt auf besonders schwierige Sprünge setzt. Auch die US-amerikanische Amber Glenn wird als Dritte im Team ihren Auftritt haben, nachdem sie im Kurzprogramm einen Fehler machte, der sie auf Rang 13 zurückfallen ließ. Ihre Fähigkeit, nach Rückschlägen aufzuholen, könnte für Spannung sorgen.
Weitere Finalistinnen und deutschsprachige Sportlerinnen
Neben den Favoritinnen stehen zahlreiche weitere Läuferinnen im Wettbewerb, darunter Olga Mikutina aus Österreich sowie Kimmy Repond und Livia Kaiser aus der Schweiz. Lara Naki Gutmann tritt als Lokalmatadorin für Italien an. Für diese Läuferinnen stehen persönliche Bestleistungen im Vordergrund, da realistische Medaillenchancen derzeit nicht bestehen.
„Nakai kann völlig unbeschwert in die Kür gehen, da jede Medaille für sie ein großer Erfolg wäre“, betonte ein Experte vor dem Start der Kür.
Das Programm startet in vier Aufwärmgruppen, wobei die letztstartenden Läuferinnen Nakai, Sakamoto und Liu alle in der vierten Gruppe zu sehen sein werden. Zuschauer können die Kür im Fernsehen live auf ARD, ZDF sowie über die Streamingdienste Discovery+ und Eurosport verfolgen.
Ausblick auf die Kür und weitere Entwicklungen
Nach den bisherigen Wettbewerben bei Olympia 2026 ist die Spannung groß, da das Eiskunstlaufen der Frauen mit äußerst knappen Ergebnissen weitere Höhepunkte verspricht. Die Kür entscheidet heute Abend ab 19:00 Uhr MEZ über die Vergabe der Olympiamedaillen. Dabei wird sich zeigen, ob Ami Nakai ihren Vorsprung verteidigen kann, ob Kaori Sakamoto das abschließende Gold sichert oder ob Alysa Liu mit einer starken Kür den Titel zurückholt. Die Leistungen der deutschsprachigen Athletinnen bleiben besonders für preiswerte persönliche Erfolge im Fokus.
Weitere Informationen und Hintergründe zum Eiskunstlauf bei Olympia 2026 finden Sie auf regionalupdate.de. Offizielle Details zur Veranstaltung stehen beim Internationalen Olympischen Komitee bereit unter olympics.com.
Die Kür der Frauen im Eiskunstlauf bei Olympia 2026 beginnt am 19. Februar um 19:00 Uhr MEZ in Mailand; Ergebnisse folgen.