Gelsenkirchen. Nach dem filmreifen Einbruch in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen beschäftigt das Thema weiterhin viele Betroffene. Die Sparkasse Einbruch Gelsenkirchen sorgt für anhaltenden Unmut und Fragen, die bei einer öffentlichen Gesprächsrunde mit dem Sparkassen-Chef Michael Klotz diskutiert wurden.
Sparkasse stellt sich Fragen
Öffentliche Gesprächsrunde im Schauburg Filmpalast
Am Ort des Geschehens im Schauburg Filmpalast stellte sich Michael Klotz, Chef der Sparkasse Gelsenkirchen, den zahlreichen Fragen der Betroffenen. Nach dem Einbruch mit rund 3.000 Betroffenen äußerte Klotz Verständnis für die Sorgen der Kunden, betonte aber auch die Grenzen der Sicherheit. So sagte er:
„Seit Ende Dezember ist kaum eine Minute vergangen, in der ich mich nicht mit dem Einbruch beschäftigt hätte, im Büro und außerhalb.“
Viele Kunden beklagten insbesondere die Unsicherheit und das Gefühl von Hilflosigkeit, nachdem wertvolle Ersparnisse für die Zeit nach der Rente betroffen sind.
Kritik am Umgang mit dem Einbruch
Die Planung sah vor, die Filiale bereits am Tag nach dem Einbruch wieder zu öffnen, um mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Aufgrund des großen Zulaufs sei dies jedoch nicht möglich gewesen, was bei Besuchern Kritik hervorrief. Klotz räumte ein:
„Rückschauend betrachtet hätte man das anders machen sollen.“
Aktuell sind 140 Schließfächer nicht betroffen. Ab der übernächsten Woche plant die Sparkasse, Termine für den Zugang zu den Schließfächern zu vergeben.
Aussage von Polizeipräsident Tim Frommeyer
Der Gelsenkirchener Polizeipräsident erklärte, dass es sich um einen professionellen Einbruch von Schwerstkriminellen handelt. Seit den Ermittlungen gingen über 600 Hinweise ein. Von einer schnellen Aufklärung ist nicht auszugehen; man rechnet mit mehreren Monaten.
„Aufgrund der vielen Spuren, die da sind, werden wir, da bin ich positiv, diese Täter irgendwann bekommen.“
Hauptkritikpunkte der Betroffenen
- Ersparnisse und Wertgegenstände sind betroffen, Nachweise für Inhalte der Schließfächer schwer zu erbringen
- Große Skepsis gegenüber dem Umgang der Sparkasse nach dem Vorfall
- Der Zulauf zur Filiale am Tag nach dem Einbruch überstieg die Kapazitäten
Weitere Informationen und das gesamte Stadtgespräch sind am Samstag um 13.04 Uhr auf WDR 5 zu sehen.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Fazit und regionale Bedeutung für Gelsenkirchen
Der Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen hat weitreichende Folgen für viele Kunden in der Region. Der Vertrauensverlust, insbesondere bei den Betroffenen, zeigt die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen bei regionalen Finanzinstituten. Die Sparkasse plant nun schrittweise Lösungen, um den Zugang zu den Schließfächern wiederherzustellen und den Kunden Unterstützung anzubieten. Die Ermittlungen der Polizei laufen weiterhin, die Aufklärung wird jedoch Zeit in Anspruch nehmen. Bürgerinnen und Bürger in Gelsenkirchen sind gut beraten, sich genau über den Stand der Maßnahmen zu informieren. Weitere Details dazu finden Interessierte auf regionalupdate.de und beim WDR WDR Lokalzeit Gelsenkirchen.
Polizeiliche Hinweise zu Einbrüchen
Sparkasse Gelsenkirchen – Offizielle Webseite