Rheder Ei

Rheder Rathaus wird saniert

Rhede. Das Rheder Rathaus wird umfangreich saniert. Die Sanierung umfasst vor allem den Brandschutz, die Erneuerung der Toiletten, das Trinkwassernetz sowie Mitarbeiterküchen. Die Arbeiten starten im Mai 2026 und dauern voraussichtlich fünf Monate. Die rheder rathaus sanierung umfasst einen Kostenrahmen von 2,25 Millionen Euro.

Rheder Rathaus saniert: Umfangreiche Sicherheits- und Modernisierungsmaßnahmen

Brandschutz im Mittelpunkt der Sanierung

Das Rheder Rathaus wurde 1994 eröffnet und entspricht den heutigen Brandschutzanforderungen nicht mehr. Nach verschärften gesetzlichen Vorgaben, vor allem nach dem Flughafenbrand in Düsseldorf 1996, sind umfangreiche Nachrüstungen notwendig. Der größte Teil der Investitionen von insgesamt 2,25 Millionen Euro – knapp 1,8 Millionen Euro – fließt in Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes.

Dazu gehören neue Brandmeldeanlagen, automatische Brandwarnmelder in vielen Räumen sowie die Überwachung sämtlicher Rettungswege mit Detektoren. Außerdem werden rund 60 neue Brandschutztüren eingebaut. Ein zusätzlicher Fluchtweg wird geschaffen, indem ein gläserner, rauchdichter Feuerschutztür mit einem neuen Fluchttunnel verbunden wird.

Sanierung weiterer Infrastruktur im Rathaus

Neben dem Brandschutz werden die sanitären Anlagen modernisiert. Die öffentlichen Toiletten im Erdgeschoss sowie die Mitarbeitertoiletten und Küchen werden erneuert und teilweise erweitert. Das gesamte Trinkwassersystem wird aus hygienischen Gründen komplett ausgetauscht.

Für die Verkabelung von Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung und anderen technischen Einrichtungen werden Decken an mehreren Stellen abgebrochen. Akustikdecken in Ratssaal, Sitzungssälen und Foyers sorgen zudem für eine bessere Raumakustik. Die Tiefgarage soll in einigen Jahren separat saniert werden.

Einschränkungen während der Bauarbeiten

Die Sanierung beginnt im Mai 2026 nach zwei Konzerten im Rats- und Kultursaal. Während der Bauzeit können in diesem Saal keine Veranstaltungen stattfinden. Die Arbeiten sind so geplant, dass sie bis November, vor den jährlichen Aufführungen des Bühnenspielvereins, abgeschlossen sind. Für die Dauer der Toilettensanierung werden Container als Ersatzstandort aufgestellt.

Aus Kostengründen verzichtet der Stadtrat unter anderem auf eine Klimaanlage im Rheder Ei und dem kleinen Sitzungssaal, eine Parkettsanierung sowie den Ausbau der Holztreppe. Auch eine Hochbestuhlung wird nicht mehr angeboten.

„Dabei geht es nicht um Luxus oder Komfort, sondern um die Sicherheit aller Menschen, die sich im Rheder Rathaus aufhalten“, sagte der Beigeordnete Hubert Wewering.

Nächste Schritte der Rheder Rathaussanierung

Die Arbeiten am Rheder Rathaus starten im Mai 2026 und dauern voraussichtlich bis November desselben Jahres. Die Gesamtmaßnahme ist als Bündelung verschiedener Sanierungsarbeiten gedacht, um den Betrieb für Verwaltung, politische Gremien und Besucher dauerhaft zu sichern.

Weitere Informationen zur Sanierung und zum Rathaus sind auf der offiziellen Webseite der Stadt Rhede erhältlich (www.Rhede.de). Hintergrundinformationen zum Brandschutz in öffentlichen Gebäuden bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Aktuelle Nachrichten aus der Region finden Sie außerdem auf regionalupdate.de.

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