Aachen. Die Initiative „Plastikmüll Flüsse entfernen“ nimmt Fahrt auf: Das Aachener Umwelt-Scale-up everwave arbeitet seit Anfang 2026 mit dem Schweizer GreenTech-Unternehmen PLAN-B NET ZERO zusammen. Gemeinsam wurden in Kambodscha bereits 10.000 Kilogramm Abfall aus Flüssen gesammelt.
Plastikmüll wirksam stoppen
Die Herausforderung durch Plastikmüll in Flüssen
Jährlich gelangen etwa 11 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane, wobei rund 80 Prozent davon über 1.656 Flüsse weltweit eingetragen werden. Prognosen zufolge könnte sich diese Menge bis zum Jahr 2040 nahezu verdreifachen, wenn keine effektiven Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die Verschmutzung beeinflusst Ökosysteme, Tierwelt und die Wasserqualität nachhaltig.
Die Lösungsansätze von everwave und PLAN-B NET ZERO
everwave setzt auf Müllsammelboote, Barrieren sowie händische Cleanups an Flüssen in Ländern wie Kambodscha, Albanien und Thailand. Begleitend werden mobile Sortier- und Recyclinglösungen eingesetzt, um das gesammelte Material dem Wertstoffkreislauf wiederzuführen. Künstliche Intelligenz optimiert Sammelrouten und sorgt so für maximale Effizienz. PLAN-B NET ZERO unterstützt diese Maßnahmen mit seinem Fokus auf nachhaltige Energielösungen und digitaler Optimierung.
„Zusammen mit everwave haben wir in Kambodscha bereits 10.000 Kilogramm Müll aus Flüssen entfernt. Wir möchten unsere gute Energie bestmöglich nutzen, denn ohne einen sauberen Planeten hilft auch keine saubere Energie“, sagte Julia Schnitger, Head of Marketing von PLAN-B NET ZERO.
Partnerschaft und regionale Zusammenarbeit
Die Kooperation begann mit einem gemeinsamen Projekt in Kambodscha, wo Müllsammelboote in Flüssen und Kanälen nahe urbaner Zentren eingesetzt werden. Wichtig ist hierbei die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Partnern, die eine langfristige Verankerung der Maßnahmen sichern. Dies schafft messbaren Umwelteinfluss und trägt zum Schutz von Gewässern bei.
So funktioniert das Müllsammelsystem vor Ort
- Einsatz von Müllsammelbooten und Barrieren, die den Plastikmüll gezielt auffangen
- Durchführung von manuellen Cleanups in schwer zugänglichen Bereichen
- Anwendung mobiler Sortier- und Recyclinganlagen vor Ort
- Nutzung von KI zur Routenoptimierung und Effizienzsteigerung
Beispielhafte Projekte befinden sich in Kambodscha, Albanien und Thailand.
Weitere Informationen zu lokalen Umweltinitiativen und Tipps zum eigenen Beitrag zum Umweltschutz bietet auch regionalupdate.de.
Über everwave: Das Unternehmen engagiert sich ausdrücklich für die unmittelbare Umsetzung von Cleanup-Maßnahmen und arbeitet eng mit den betroffenen Gemeinden zusammen. Weitere Details zu everwave.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und nächste Schritte
Die Partnerschaft zwischen PLAN-B NET ZERO und everwave zeigt exemplarisch, wie technologische Innovationen und internationale Kooperationen die Herausforderung der Plastikverschmutzung in Flüssen angehen. Für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und Europa sind solche Initiativen Impulse für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Umweltschutz.
Langfristig sollen die Aktivitäten auf weitere Regionen ausgeweitet werden. Die Kombination aus digitaler Technologie, lokaler Umsetzung und nachhaltiger Energieversorgung bietet Modellcharakter für zukünftige Umweltprojekte. Termine für weitere Cleanups und informative Veranstaltungen werden auf den offiziellen Websites bekanntgegeben.
Mehr Informationen zu nachhaltigen Umweltprojekten und weiteren regionalen Entwicklungen finden Sie auf regionalupdate.de.
Externer Link zur Problematik von Plastikmüll in Meeren und Flüssen: Umweltbundesamt – Plastik im Meer
Interner Link: regionalupdate.de – Umwelt & Nachhaltigkeit