Osnabrück. Im Zoo Osnabrück wurde der Verdacht auf Geflügelpest durch den Nachweis des Aviären Influenzavirus bei einem verendeten Nandu amtlich bestätigt. Die Besucherinnen und Besucher können den Zoo weiterhin wie gewohnt besuchen.
Geflügelpest Verdacht bestätigt
Nachweis des Virus im Zoo Osnabrück
Bei einer pathologischen Untersuchung eines im Zoo Osnabrück verstorbenen Nandus wurde das Virus der Aviären Influenza festgestellt, was den amtlichen Verdacht auf Geflügelpest begründet. Das Friedrich-Löffler-Institut wird bis Anfang kommender Woche endgültig klären, ob es sich um die hochpathogene Form der Geflügelpest handelt.
Vorkehrungen und Maßnahmen im Zoo
Der Zoo Osnabrück hatte seit Herbst 2025 verstärkte Hygienemaßnahmen eingeführt, um den Vogelbestand vor einem Virus-Eintrag zu schützen. Trotz dieser Maßnahmen kam es zur Infektion. Die gemeinsam mit dem infizierten Nandu gehaltenen Nandus wurden eingeschläfert. Zudem wurden umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen eingeleitet. Artenschutzrechtlich wertvolle Vögel werden vorerst nicht getötet, solange weitere Tests keine Gefahr bestätigen.
„Von der Einrichtung einer Restriktionszone wurde im aktuellen Verdachtsfall nach amtlicher Risikobewertung abgesehen“, teilte der Landkreis Osnabrück mit.
Auswirkungen auf die Umgebung
Im Gegensatz zu Ausbrüchen auf landwirtschaftlichen Betrieben wurde im Zoo keine Schutz- oder Überwachungszone eingerichtet. Daher ergeben sich für Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter im näheren Umfeld des Zoos keine einschränkenden Maßnahmen. Tierseuchenhygienisch wurden einige Vogelvolieren zur Sicherheit abgesperrt.
Für weiterführende Informationen empfiehlt sich ein Blick auf die offizielle Seite des Friedrich-Löffler-Instituts zur Aviären Influenza Aviäre Influenza beim Friedrich-Löffler-Institut. Auch der Landkreis Osnabrück informiert aktuell auf seiner Webseite Landkreis Osnabrück.
Nächste Schritte und Monitoring
Die endgültige Bestätigung der hochpathogenen Geflügelpest durch das Friedrich-Löffler-Institut wird Anfang kommender Woche erwartet. Bis dahin bleibt der Zoo geöffnet und der Vogelbestand wird weiterhin engmaschig überwacht. Falls weitere Fälle auftreten, werden zusätzliche Maßnahmen geprüft und bekanntgegeben.
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