Nur gut jeder Zweite fühlt sich körperlich gesund

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Berlin. Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der mkk – meine krankenkasse zeigt, dass Prävention in der Bevölkerung eine hohe Bedeutung hat, aber Angebote zur Gesundheitsvorsorge bislang wenig genutzt werden. Die Ergebnisse geben wichtige Einblicke in die Einstellung der Menschen zu Gesundheit Prävention Deutschland.

Wichtig für Gesundheit: Studienergebnisse zur Prävention in Deutschland

Die repräsentative Umfrage mit über 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfasste, wie gut sich die Deutschen körperlich und psychisch fühlen und welche Rolle Prävention dabei spielt. Trotz bewusster Gesundheitsgewohnheiten bewerteten nur 56 Prozent ihren körperlichen Zustand als gut oder sehr gut, bei der psychischen Gesundheit liegen die Werte noch niedriger.

Nutzung von Präventionsangeboten

Krankenkassen stellen bundesweit rund 115.000 qualitätsgeprüfte Präventionskurse bereit. Allerdings hat nur etwa jede/r Zehnte in den letzten 12 Monaten an einem Kurs vor Ort teilgenommen. Online-Angebote und Apps werden ebenfalls selten genutzt.

  • 10 % nahmen an lokalen Gesundheitskursen teil
  • 9 % nutzten Online-Kurse oder Apps
  • 32 % fühlten sich unzureichend informiert
  • 25 % führten Zeitmangel als Grund an
  • 21 % lehnten Gruppenkurse ab

Dieser Gap zwischen Wissensstand und tatsächlicher Teilnahme macht deutlich, dass noch Barrieren im Alltag wirken.

Forderung nach individueller Prävention und politischem Handeln

Viele Befragte wünschen sich personalisierte Programme und mehr individuelle Anreize wie kostenfreie Kurse und flexible Zeiten. Sie sind auch bereit, persönliche Gesundheitsdaten zu teilen, sofern sie selbst entscheiden können, welche Daten verwendet werden.

„Die Zahlen verdeutlichen, dass Deutschland ein enormes Gesundheitspotenzial ungenutzt lässt. Es braucht eine grundlegende Neuausrichtung der Präventionspolitik“, sagte Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine krankenkasse.

Besonders die Jüngeren sehen Staat und Politik in der Pflicht: 80 Prozent der 18- bis 29-Jährigen fordern staatliche Verantwortung bei der Gesundheitsförderung. Auch 69 Prozent wünschen sich eine stärkere Einbindung von Prävention in die Bildungspolitik.

Beispielhafte Maßnahmen könnten sein:

  • Ausbau personalisierter Gesundheitsprogramme
  • Förderung von Prävention in Schulen und Bildungseinrichtungen
  • Einführung politisch gesteuerter Maßnahmen wie eine Zuckersteuer

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Prävention im regionalen Kontext: Bedeutung für Bürgerinnen und Bürger

Für die Menschen vor Ort bedeutet die Neuausrichtung der Präventionspolitik mehr Gesundheit im Alltag und potenziell geringere Folgekosten durch vermeidbare Erkrankungen. Wer Präventionsangebote besser nutzt, kann das Risiko chronischer Krankheiten mindern.

Regionale Krankenkassen und Gesundheitseinrichtungen können Programme künftig individueller gestalten, wenn Datenschutzbestimmungen die Nutzung von Gesundheitsdaten ermöglichen. Zudem könnten durch politisch unterstützte Maßnahmen, wie eine Zuckersteuer, die Ernährungsgewohnheiten verbessert werden.

Die mkk – meine krankenkasse mit Hauptsitz in Berlin engagiert sich bundesweit für innovative Angebote zur Gesundheitsvorsorge. Weitere Informationen und Unterstützung rund um das Thema Gesundheitsförderung finden Sie bei regionalupdate.de sowie auf den Seiten der Krankenkasse unter www.meine-krankenkasse.de.

Die Ergebnisse der forsa-Erhebung unterstreichen den Handlungsbedarf, um langfristig Gesundheitsausgaben zu senken und die Lebensqualität zu steigern.


Quellen:

  • forsa-Umfrage im Auftrag der mkk – meine krankenkasse, Januar 2026
  • Statistisches Bundesamt, Gesundheitsausgaben 2024
  • Public Health Index: Volkswirtschaftliche Kosten vermeidbarer Risikofaktoren

Weitere Informationen zur Gesundheitsprävention in Deutschland finden Sie beim Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

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