Chancen statt Hürden: Flüchtlinge sollen schneller arbeiten dürfen

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Frankfurt. Der Bundestag plant eine Neuregelung zur gefluechtete Arbeitsaufnahme Deutschland. Geflüchtete, die sich in einer Aufnahmeeinrichtung befinden, sollen künftig bereits nach drei Monaten eine Arbeit aufnehmen dürfen – bisher waren es sechs Monate.

Schneller arbeiten starten

Die Bundesregierung unter Schwarz-Rot reagiert mit der verkürzten Wartezeit auf den Fachkräftemangel in bestimmten Branchen. Innenminister Alexander Dobrindt kündigte an, dass Geflüchtete im Asylverfahren schneller erwerbstätig werden können. Damit soll die Integration erleichtert sowie auf wirtschaftliche Erfordernisse und menschenwürdige Lebensbedingungen reagiert werden.

Ziel der Regelung

Die Maßnahme hat das Ziel, jungen Geflüchteten eine schnellere Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Damit könnten sie einen aktiven Beitrag zur Gesellschaft leisten und ihrem Wunsch nach eigenständiger Lebensgestaltung nachkommen. Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen begrüßen diesen Schritt, da bisher lange Wartezeiten gerade für motivierte junge Menschen problematisch waren.

Auswirkung auf den Arbeitsmarkt

Die Verkürzung der Arbeitsaufnahmezeit soll dazu beitragen, den in manchen Branchen bestehenden Arbeitskräftemangel abzumildern. Geflüchtete können so ihre Potenziale besser einbringen und Unternehmen erhalten schneller Zugang zu dringend benötigten Arbeitskräften.

„Wer nach Deutschland kommt, soll schneller arbeiten können“, sagte Innenminister Alexander Dobrindt.

  • Aktuell sechs Monate Wartezeit für Beschäftigung im Asylverfahren
  • Geplant: Verkürzung auf drei Monate
  • Fokus auf Geflüchtete in Aufnahmeeinrichtungen
  • Erhoffte Entlastung des Arbeitsmarktes in bestimmten Branchen

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der Neuregelung für Frankfurt und Umgebung

Die beschlossene Veränderung kann in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet, das wirtschaftlich stark vernetzt ist, positive Effekte auf den Arbeitsmarkt haben. Die verkürzte Wartezeit ermöglicht es Geflüchteten, früher selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen und schneller in das gesellschaftliche Leben einzutreten. Für Arbeitgeber eröffnen sich neue Möglichkeiten, freie Stellen zu besetzen.

Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine verbesserte Integration Geflüchteter sowie eine mögliche Entlastung bei der Fachkräftesicherung. Der Gesetzesentwurf wird aktuell noch ausgearbeitet, ein genauer Zeitplan für die Umsetzung liegt noch nicht vor.

Weitere Informationen zur rechtlichen Situation und Integration Geflüchteter finden Sie bei regionalupdate.de sowie auf den Seiten des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat BMI.

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