KI-Experte warnt vor Kampf um Online-Auffindbarkeit

Anzeige
Digitale Realität

Köln. Die Art, wie Verbraucher Informationen im Internet suchen, verändert sich rasant. Immer mehr Menschen nutzen statt Google-Klicks direkte Fragen an Künstliche Intelligenzen (KI). Das führt dazu, dass deutsche Firmen im Web an Sichtbarkeit verlieren. Um die KI Auffindbarkeit verbessern zu können, gibt es nun neue Ansätze und Werkzeuge.

KI revolutioniert Suche

Der Wechsel von klassischen Suchmaschinen hin zu KI-gestützten Frage-Antwort-Systemen wie ChatGPT, Gemini oder Claude verläuft sehr dynamisch. Robert Fahle, Co-Autor des Buches Der stille Krieg – wie der Kampf um Auffindbarkeit in Zeiten von KI wirklich abläuft, weist darauf hin, dass inzwischen etwa 30 Prozent der Nutzer nicht mehr googeln, sondern KI-Systeme befragen. Dabei greifen diese Systeme in bis zu 80 Prozent der Fälle auf Drittseiten statt direkt auf Unternehmenswebseiten zurück. Monatlich verändern sich 60 Prozent der von ihnen verwendeten Quellen.

Paradigmenwechsel in der Internetsuche

Durch die KI-basierte Suche erhalten Nutzer direkte Antworten statt reine Linklisten. Dies führt laut Fahle zu einem drastischen Reichweitenverlust für deutsche Unternehmen im Internet. Während Firmen traditionell viel in Suchmaschinenoptimierung (SEO) investierten, reicht das für die neue Welt der KI-Suche nicht mehr aus. Nutzer profitieren davon, weil sie unabhängiger von bezahlten Google-Anzeigen werden.

Neue Anforderungen an Unternehmen

Das Buch von Robert Fahle beschreibt, dass eine neue Optimierungsstrategie, genannt Generative Engine Optimization (GEO), notwendig ist. Diese zielt nicht auf Klicks, sondern darauf ab, von KI-Systemen als vertrauenswürdige Quelle zitiert zu werden.

„Wer in KI-Systemen wie ChatGPT, Claude, Perplexity oder Google AI Overviews sichtbar sein will, braucht eine völlig andere Optimierungsstrategie als für klassisches SEO“, sagte Fahle.

Optimierung der KI Auffindbarkeit verbessern

Unternehmen können ihre Sichtbarkeit bei KI-Suchsystemen auf einfache Weise steigern. Wesentlich sind dabei technische und inhaltliche Anpassungen, die zusammenarbeiten. Ziel ist es, von den KI-Systemen richtig interpretiert und als zuverlässige Quelle anerkannt zu werden.

Technische und inhaltliche Maßnahmen

Technische Optimierungen betreffen etwa die Struktur und Verfügbarkeit von Daten auf Webseiten. Inhaltlich geht es darum, qualitativ hochwertige, klar verständliche und relevante Informationen bereitzustellen. Fahle betont, dass beide Aspekte gleichermaßen wichtig sind, um im KI-Ökosystem wahrgenommen zu werden.

Hilfsmittel und Angebote

Begleitend zum Buch hat der Experte die Analyseplattform findAIble.de entwickelt. Dort können Unternehmen kostenlos testen, wie gut sie bei KI-Systemen auffindbar sind, und mit unterstützender KI ihre Auffindbarkeit gezielt verbessern. Die Angebote richten sich an alle Branchen und Unternehmensgrößen – vom Mittelstand bis zum Handwerksbetrieb.

  • Kostenlose Erstanalyse der KI-Auffindbarkeit
  • Ratgeber mit Handlungsempfehlungen und Fallbeispielen
  • Workshops und Trainings zur Optimierung der KI-Präsenz

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Lokale Bedeutung und Ausblick

Für die regionale Wirtschaft in Köln und Umgebung bedeutet die Entwicklung, dass Firmen ihre Internetpräsenz strategisch an die neue KI-Suche anpassen müssen. Der effektive Einsatz von GEO kann hier einen Vorsprung sichern und die digitale Sichtbarkeit erhöhen. Verbraucher profitier(t)en von besseren, direkt verfügbaren Informationen.

Damit Unternehmen die Transformation erfolgreich meistern, sind künftig weitere Schulungen und Beratungen geplant. Regionale Unternehmer können sich über Angebote für Workshops informieren und bereits jetzt Maßnahmen zur KI Auffindbarkeit verbessern ergreifen.

Weitere Informationen zum Thema Internetpräsenz und digitale Trends finden Sie auf regionalupdate.de.

Offizielle Hinweise zu KI und Digitalisierung bietet unter anderem das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz BMWK – Digitalisierung.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel