InnRaum³ schafft Innovationsraum im Innraum

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Digitale Realität

Passau. Mit dem neuen grenzuebergreifenden Innovationsraum InnRaum³ entsteht zwischen Bayern und Österreich ein gemeinsamer Raum für Unternehmen, Start-ups und Studierende. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg-Programms Bayern-Österreich mit 1,25 Millionen Euro EU-Fördermitteln unterstützt.

Innovationen grenzenlos fördern: Der grenzuebergreifende Innovationsraum InnRaum³

Das Projekt InnRaum³ verbindet drei Standorte im Inngebiet: Passau in Bayern sowie Ried im Innkreis und Schärding in Oberösterreich. Ziel ist es, diese als vernetzten Innovationsraum für Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft nutzbar zu machen. Die beteiligten Einrichtungen sind der INN.KUBATOR in Passau, das Techno-Z in Ried und das Raiffeisen Techno-Z in Schärding. Gemeinsam bieten sie moderne Infrastruktur für innovative Technologien.

Schwerpunkte und Angebote

Die Technologien, die im Fokus stehen, sind sowohl breit gefächert als auch auf regionale Stärken zugeschnitten:

  • In Passau liegt der Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien.
  • Ried widmet sich vor allem dem Bereich Robotik.
  • In Schärding stehen Sensorik und zugehörige Anwendungen im Mittelpunkt.

Zusätzlich organisiert das Projekt Hackathons und Makeathons, um die praktische Zusammenarbeit zu fördern. Ein grenzübergreifendes Weiterbildungsprogramm unterstützt die Qualifizierung von Fachkräften in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft.

„InnRaum³ zeigt, wie die EU-Kohäsionspolitik die digitale Transformation und die Wettbewerbsfähigkeit in ländlichen Grenzregionen wirkungsvoll unterstützt“, sagte ein Sprecher der Universität Passau, die das Projekt koordiniert.

Förderung durch die EU-Kohäsionspolitik

Mit Mitteln aus dem Interreg-Programm Bayern-Österreich (2021–2027) investiert die Europäische Union in die Stärkung der Wirtschaft und Innovationen im bayerisch-österreichischen Grenzraum. InnRaum³ verdeutlicht, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit Synergien schafft, den Wissenstransfer beschleunigt und ein nachhaltiges regionales Entwicklungspotential schafft.

Weitere Informationen zu EU-geförderten Programmen bietet die Offizielle Website der Europäischen Union. Einen Überblick über regionale Entwicklungen lesen Sie auf regionalupdate.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

InnRaum³ stärkt den Wirtschaftsstandort und schafft neue Chancen

Die Einrichtung dieses gemeinsamen Innovationsraums fördert nicht nur die digitale Kompetenz, sondern unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung der Innregion. Unternehmen und Start-ups erhalten besseren Zugang zu Zukunftstechnologien, die bisher oft kostspielig und schwer zugänglich waren. Für Studierende bieten sich praxisnahe Lernformate und Vernetzungsmöglichkeiten über die Ländergrenze hinweg.

Zudem sollen langfristig weitere Kooperationsformate und Veranstaltungen entwickelt werden, um die Innovationskraft der Region zu erhalten und auszubauen. Die Projektlaufzeit ist bis 2027 angesetzt, mit geplanten Meilensteinen für die Implementierung und Evaluation der Angebote.

Mit InnRaum³ erleben die Akteure der Innregion eine verstärkte positionelle Zusammenarbeit, die den ländlichen Grenzraum als Innovationsstandort aufwertet.

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