Köln. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Feuchteschäden Schimmel Prävention bei Immobilieneigentümern oft unterschätzt wird, obwohl 58 Prozent der Befragten in den letzten fünf Jahren von Feuchte- oder Schimmelschäden betroffen waren.
Jetzt aktiv werden: Feuchteschäden Schimmel Prävention im Fokus
Die repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts „heute und morgen“ im Auftrag von ISOTEC ergab, dass 98 Prozent der Befragten Schimmel im Wohnraum als ernsthaftes Risiko einstufen. Auch Feuchteschäden an Kellerwänden, Balkonen oder Garagen werden von über 90 Prozent als problematisch angesehen. Dabei fühlen sich Immobilieneigentümer vor allem durch Schimmelbefall in Wohnräumen stark beeinträchtigt.
Häufige Schadensorte und Betroffenheit
Mehr als die Hälfte der Befragten waren in den vergangenen fünf Jahren von Feuchteschäden oder Schimmel betroffen. Am meisten traten Schäden im Keller auf, gefolgt von Schimmel in Schlaf-, Wohnräumen, Küchen und Bädern. Weitere Orte mit Feuchtigkeitsschäden waren Terrassen und Garagen.
Eigenleistung trotz Fachwissen
Obwohl 68 bis 86 Prozent aller Befragten professionelle Sanierungen als wirksam ansehen, greifen viele bei Schimmelbefall oder Feuchteschäden selbst zu Hand an: Bei Schimmel versuchen 72 Prozent, den Schaden selbst zu beheben; nur 19 Prozent holen Fachleute hinzu. Ähnliche Muster zeigen sich bei Feuchteschäden im Keller oder an Balkonen. Hauptgründe sind die Sorge um hohe Kosten und die Angst, dass das Problem erneut auftreten könnte.
„Persönliche Beratung, eine fundierte Vor-Ort-Analyse, transparente Festpreise und zehn Jahre statt nur fünf Jahre Gewährleistung schaffen Vertrauen“, erklärte Dipl.-Ing. Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter bei ISOTEC.
Wissensstand und Lüftungsgewohnheiten
Fast alle Befragten kennen die gesundheitlichen Risiken durch Schimmel und die Grundregeln zur Vermeidung, zum Beispiel Möbel nicht direkt an Außenwände zu stellen oder Schimmel nicht mit Essig bekämpfen zu wollen. Dennoch setzen nur 41 Prozent die Empfehlung, drei- bis viermal täglich für circa fünf Minuten mit vollständig geöffneten Fenstern zu lüften, konsequent um. Außerdem heizen nur 50 Prozent konstant mit 20 bis 22 Grad; jeder Vierte schaltet die Heizung nachts oder bei längerer Abwesenheit komplett aus, was die Schadensgefahr erhöht.
- 98 % bewerten Schimmel im Wohnraum als ernstzunehmendes Risiko
- 58 % waren in den letzten fünf Jahren von Feuchteschäden betroffen
- 72 % versuchen Schimmelbefall selbst zu sanieren
- Nur 41 % lüften regelmäßig nach Empfehlungen
Für weitere Informationen zur Schimmelprävention einschließlich professioneller Sanierungslösungen verweist ISOTEC auf ihre Webseite.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Feuchteschäden und Schimmel: Bedeutung für Köln und Umgebung
Für Immobilieneigentümer in Köln und der Umgebung ist die Vermeidung von Feuchteschäden und Schimmel von hoher Bedeutung, denn dadurch bleiben Wohnqualität und Gebäudewert erhalten. Das Sanierungsunternehmen ISOTEC in Bergisch Gladbach empfiehlt, professionelle Fachbetriebe für Schadensbehebungen zu beauftragen, um dauerhafte Ergebnisse zu erzielen.
Für die Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, neben der fachgerechten Sanierung auch das eigene Nutzerverhalten in Bezug auf regelmäßiges Lüften und konsequentes Heizen anzupassen.
Geplant sind weitere Informationsangebote und Beratungsleistungen durch lokale Fachunternehmen, um das Problembewusstsein zu schärfen und die Qualität der Sanierungen zu verbessern. Interessierte finden beispielsweise unter ISOTEC Fachbetriebssuche Hilfestellungen.
Mehr zum Thema bauliche Prävention von Feuchteschäden bietet auch der Ratgeber des Umweltbundesamtes Feuchteschäden in Gebäuden.
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