Tag der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2026

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Leipzig. Menschen mit seltener Erkrankung sind besonders auf die Plasmaspende angewiesen, da wichtige Medikamente aus menschlichem Plasma gewonnen werden. Die Plasmaspende seltene Erkrankungen ermöglicht Betroffenen wie Friedolin Strauß eine lebenswichtige Behandlung.

Plasmaspende rettet Leben

Bedeutung der Plasmaspende für Patienten

Plasmaspenden sind für viele Patienten mit seltenen Erkrankungen unerlässlich. Immunglobuline, die aus Plasma gewonnen werden, können bisher nicht künstlich hergestellt werden. Friedolin Strauß, der an einem angeborenen Immundefekt leidet, benötigt für ein Jahr der Behandlung mehr als 130 Plasmaspenden. Ohne diese Versorgung wären seine Symptome lebensbedrohlich geblieben.

Herausforderung bei der Versorgung

Nur etwa drei Prozent der Deutschen spenden regelmäßig Plasma, obwohl rund 30 Prozent dazu in der Lage wären. Die demografische Entwicklung erschwert zudem die Gewinnung neuer Spender. Eine Plasmaspende dauert ungefähr 45 Minuten, und der Körper ersetzt das entnommene Plasma schnell. Die geringe Spenderzahl stellt vor allem die Blutspendezentren vor große Herausforderungen.

Erkrankungen und Diagnose

Seltene Erkrankungen betreffen weniger als fünf von 10.000 Menschen, insgesamt sind über 6.000 dieser Krankheiten bekannt. Die Diagnose dauert oft lange, wie das Beispiel von Friedolin Strauß zeigt, der erst durch eine umfangreiche Blutuntersuchung seinen Immundefekt erkannte. Die deutsche Patientenorganisation dsai e.V. unterstützt Betroffene durch Beratung und setzt sich für eine bessere Diagnostik und Behandlung ein.

Engagement und Aufklärung

Friedolin Strauß engagiert sich als Regionalgruppenleiter der dsai e.V. für Betroffene. Die Organisation fördert den Austausch und informiert über angeborene Immundefekte. Haema macht jährlich am Tag der Seltenen Erkrankungen auf die Bedeutung der Plasmaspende aufmerksam und informiert über Möglichkeiten zur Spende.

„Es gibt vielleicht keine schönere und direkte Art Leben zu retten, außer vielleicht der Ersten Hilfe, als eine Plasma- oder eine Blutspende zu machen“, sagte Friedolin Strauß.

  • Gesunde Menschen ab 18 Jahren und mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht können Plasma spenden.
  • Bis zu 60 Spenden pro Jahr sind möglich.
  • Plasmaspenden helfen bei der Herstellung von Medikamenten für schwere Erkrankungen.

Weitere Informationen zur Plasmaspende und zu seltenen Erkrankungen bietet die Homepage der dsai e.V. sowie die Informationsseite von Haema.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Versorgung mit Plasmaprodukten in der Region Leipzig

Leipzig ist Standort der Haema GmbH, dem größten privatwirtschaftlichen Blut- und Plasmaspendedienst in Deutschland. Mit 40 Spendenzentren bundesweit versorgt Haema Kliniken und Arzneimittelhersteller zuverlässig mit Plasma. Für die Region bedeutet dies eine gesicherte Versorgung für Patienten mit seltenen Erkrankungen und chronischen Krankheiten. Bürgerinnen und Bürger können in Leipzig und Umgebung unkompliziert Plasma spenden und so einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Initiative setzt darauf, die Zahl der Spender durch Aufklärung und flexible Angebote zu erhöhen. Termine und Öffnungszeiten finden Interessierte auf der Website von Haema oder in der myHaema-App. Für Betroffene und Interessierte gibt es regelmäßig Informationsveranstaltungen und Unterstützung vor Ort.

Die Zusammenarbeit von Patientenorganisationen, medizinischen Fachkräften und Spendediensten sichert eine optimale Versorgung und legt den Grundstein für weitere Verbesserungen in der Therapie seltener Erkrankungen.

Mehr zur Bedeutung der Plasmaspende und anderen regionalen Gesundheitsthemen lesen Sie auf regionalupdate.de.

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