Prof. Dr. Anne Schierenbeck in Niedersachsens erstem Klimarat berufen

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Lingen. Prof. Dr. Anne Schierenbeck vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück wurde als eines von sechs wissenschaftlichen Mitgliedern in den neuen Klimarat Niedersachsen berufen. Der Klimarat Niedersachsen Berufung ist Teil eines Beratungsgremiums, das die Landesregierung bei Klimaschutzmaßnahmen unterstützt.

Klimarat startet Beratung

Der neu gegründete Klimarat besteht aus 15 Mitgliedern, darunter sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie neun Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden aus Wirtschaft, Umwelt, Landwirtschaft, Kommunen und Sozialverbänden. Prof. Dr. Anne Schierenbeck bringt ihre Expertise als Professorin für Energiemanagement am Campus Lingen ein. Das Gremium wurde offiziell in Hannover vorgestellt und soll die niedersächsische Landesregierung bei der Umsetzung des Klimagesetzes wissenschaftlich fundiert, praxisnah und sozial ausgewogen beraten.

Aufgaben und Zusammensetzung des Klimarats

Der Klimarat gibt unter anderem jährliche Einschätzungen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen ab und berät die Landesregierung bei der Weiterentwicklung von Klimaschutzmaßnahmen. Ein besonderes Merkmal ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Diese werden per Losverfahren aus Melderegistern ausgewählt, um einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung abzubilden. So soll ein breiter gesellschaftlicher Dialog zu Klimafragen gewährleistet werden.

Perspektiven von Prof. Dr. Anne Schierenbeck

Die Berufene betonte die Bedeutung der Energiewirtschaft und den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft für die Klimaziele des Landes.

„Ich freue mich sehr darüber, im Klimarat das Land Niedersachsen bei dem Erreichen der Klimaziele zu unterstützen und zu beraten. Dabei sind für mich die Transformation der Energiewirtschaft, der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft sowie die drastische Reduzierung der CO₂-Emissionen der Industrie zentrale Stellschrauben“, sagte Prof. Dr. Schierenbeck.

Niedersachsens Umwelt- und Klimaschutzminister Christian Meyer wies darauf hin, dass das Beteiligungsverfahren bundesweit einzigartig sei und den demokratischen Dialog stärke.

Organisation und Amtszeit

Die Mitgliedschaft im Klimarat Niedersachsen ist auf fünf Jahre angelegt und erfolgt ehrenamtlich. Mit dem Gremium möchte die Landesregierung sicherstellen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse, Verbandswissen und Bürgerperspektiven für eine erfolgreiche Umsetzung des Niedersächsischen Klimagesetzes zusammengeführt werden. Die Hochschule Osnabrück positioniert sich durch die Berufung von Prof. Dr. Schierenbeck mit ihrer Energie- und Klimaexpertise in diesem bedeutenden Beratungsgremium.

Weitere Schritte und Entwicklung des Klimarats

Der Klimarat wird künftig regelmäßig seine Einschätzungen und Empfehlungen veröffentlichen und diese an Landtag und Landesregierung weiterleiten. So soll eine kontinuierliche Unterstützung der Klimaschutzmaßnahmen gewährleistet sein. Die Beteiligung der wissenschaftlichen Mitglieder, Verbände und Bürgerinnen und Bürger wird jährlich zusammengeführt und veröffentlicht. Interessierte finden weitere Informationen auf der Website der Hochschule Osnabrück und auf den offiziellen Seiten des Landes Niedersachsen zum Klimaschutz, etwa beim Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

Der eingeschlagene Weg zeigt die Bedeutung von Wissenschaft und Öffentlichkeit für eine transparente, sozial ausgewogene und wirksame Klimapolitik in Niedersachsen.

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