Kostenloser VHS-Vortrag zu ADHS und transgenerativen Traumata in Meppen

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Meppen. Die Volkshochschule Meppen veranstaltet am 10. März 2026 einen kostenlosen Vortrag zum Thema ADHS transgenerationale Traumata Meppen. Dabei werden Zusammenhänge zwischen ADHS-Symptomen bei Kindern und über Generationen weitergegebenen Traumata beleuchtet.

ADHS und Trauma erleben

Bedeutung transgenerationaler Traumata bei ADHS

Kinder mit ADHS zeigen oft Verhaltensweisen, die weit über die klassische Diagnose hinausgehen. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass belastende Erfahrungen von früheren Generationen, sogenannte transgenerationale Traumata, Einfluss auf das Verhalten der Kinder nehmen können. Diese familiären Traumaspuren wirken sich nachweislich auf die Entstehung und Verstärkung von ADHS-Symptomen aus.

Die Volkshochschule Meppen greift dieses Thema auf und lädt zu einem Vortrag ein, der sich mit der komplexen Verknüpfung von ADHS und transgenerationalen Traumata auseinandersetzt. Dabei sollen Betroffene sowie Fachkräfte erfahren, wie diese Zusammenhänge besser verstanden und gezielt bearbeitet werden können.

Vortrag von Expertin mit persönlicher Erfahrung

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 10. März 2026, um 19:00 Uhr in der VHS Meppen statt. Dozentin Jeanette Brinker ist psychologische Beraterin und Mutter eines Kindes mit ADHS. In ihrem Vortrag „ADHS und Trauma: Wenn Kinder die Last der Vergangenheit tragen“ verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit eigenen Erfahrungen.

„Die Auseinandersetzung mit transgenerativen Traumata kann die ADHS-Symptome spürbar mildern“, sagte Jeanette Brinker.

Sie zeigt auf, wie eine traumasensible Haltung von Pädagogen, Schulbegleitungen und Eltern die Kinder im Alltag entlasten kann. Die Teilnehmenden erhalten Impulse, um das Familiensystem ganzheitlich zu stärken und traumatische Belastungen sichtbar zu machen.

Weitere Informationen, Anmeldemöglichkeiten und Details zur Veranstaltung finden Sie auf der Website der VHS Meppen. Ergänzend sind offizielle Informationen zu ADHS und Traumafolgen beim Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung abrufbar.

Veranstaltungshinweise und weitere Schritte

Der Vortrag am 10. März ist kostenlos und richtet sich an Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie alle Interessierten aus Meppen und Umgebung. Die Anmeldung ist online oder telefonisch unter 05931 9373-0 möglich. Die Volkshochschule plant, dieses Thema in weiteren Formaten und Workshops zu vertiefen.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen und regionalen Bildungsangeboten bietet auch unser Artikelarchiv auf regionalupdate.de.

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