Hautgesundheit im Winter: Umweltfaktoren im Jahreszeiten-Check

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Berlin. Die Online-Dermatologie-Plattform FORMEL SKIN hat die Auswirkungen saisonaler Umweltfaktoren auf die Hautgesundheit in deutschen Städten untersucht. Die Analyse zeigt, dass im Winter Feinstaub und Stickstoffdioxid deutlich stärker belasten, während im Sommer UV-Strahlung und Ozon die Haut schädigen. Die hautgesundheit umweltfaktoren winter stehen dabei besonders im Fokus.

Haut im Winter schützen

FORMEL SKIN analysierte Feinstaub (PM 2,5/PM 10), Stickstoffdioxid (NO2), Ozon und UV-Strahlung in den Monaten Winter 2024/25 und Sommer 2025. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der Feinstaubbelastung im Winter: PM 2,5-Werte steigen von durchschnittlich 7,69 auf 13,49 Mikrogramm pro Kubikmeter, das entspricht einem Plus von rund 75 Prozent. Besonders betroffen sind Städte wie Stuttgart, Münster und Düsseldorf. Im Sommer sind die Werte deutlich niedriger, wobei Nürnberg hier die höchsten Feinstaubwerte aufweist.

„Dieser Anstieg ist typisch für die kalten Monate, da Heizungen, dichterer Verkehr und wetterbedingte Inversionslagen die Schadstoffbelastung erhöhen“, erklärte Dr. Sarah Bechstein, Mitgründerin von FORMEL SKIN. Sie wies zudem darauf hin, dass die kleinen Partikel (PM 2,5) tief in die Haut eindringen und dort Entzündungen sowie Trockenheit fördern.

Neben Feinstaub zeigt auch Stickstoffdioxid im Winter deutliche Spitzenwerte. Die durchschnittliche NO2-Konzentration steigt um mehr als 56 Prozent auf 23,23 Mikrogramm pro Kubikmeter. Besonders hohe Werte traten in Stuttgart, Frankfurt am Main und Nürnberg auf.

„Stickstoffdioxid reizt die Haut direkt und erzeugt oxidativen Stress, der die Hautalterung beschleunigen kann“, so Dr. Bechstein weiter. Die Schadstoffe verbleiben im Winter aufgrund geringerer Luftzirkulation länger in Bodennähe.

Umweltfaktoren im Sommer: UV-Strahlung und Ozon

Im Gegensatz zum Winter sind im Sommer Ozonwerte und UV-Strahlung besonders hoch. Die Ozonkonzentration verdoppelt sich nahezu von 33,63 auf 65,59 Mikrogramm pro Kubikmeter. UV-Index-Werte steigen etwa von eins im Winter auf fünf bis sieben im Sommer an, mit Spitzenwerten in Städten wie München und Stuttgart.

Ozon und UV-Strahlung fördern oxidativen Stress in der Haut und führen zu Schäden wie Sonnenbrand, Pigmentstörungen und Abbau von Kollagen. Betroffene sollten daher im Sommer besonderen Wert auf Sonnenschutz legen.

Anpassung der Hautpflege an saisonale Belastungen

Dr. Bechstein betont, dass die Hautpflege je nach Jahreszeit angepasst werden sollte. Im Winter empfiehlt sie reichhaltige Feuchtigkeitsspender und Antioxidantien, um der Belastung durch Feinstaub und NO2 entgegenzuwirken. Im Sommer sollte die Pflege auf Sonnenschutz und leichte, schützende Produkte ausgerichtet sein.

  • Winterpflege: Produkte mit feuchtigkeitsspendenden und antioxidativen Wirkstoffen
  • Sommerpflege: Sonnenschutz, leichte Texturen, Schutz vor Ozonbelastung

Beispiele hierfür und detaillierte Empfehlungen sind auf der Website von FORMEL SKIN verfügbar.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Ausblick für Bürgerinnen und Bürger

Für viele deutsche Städte bedeutet die saisonale Schwankung der Umweltfaktoren eine erhöhte Belastung der Hautgesundheit, insbesondere in den Wintermonaten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich bewusst auf diese wechselnden Bedingungen einstellen und ihre Pflege entsprechend anpassen. Insbesondere in Städten wie Stuttgart, Nürnberg und München ist das Wissen um lokale Umweltbelastungen wichtig für den Hautschutz.

Zukünftig könnten weitere Studien und regionale Luftqualitätsdaten dabei helfen, Empfehlungen noch gezielter an die jeweiligen Bedingungen anzupassen. Zudem weist FORMEL SKIN auf die Vorteile digitaler dermatologischer Angebote hin, die eine schnelle und individuelle Betreuung ermöglichen.

Mehr zur Hautgesundheit und zu regionalen Einflüssen finden Sie auch auf regionalupdate.de sowie den aktuellen Messwerten des Umweltbundesamtes unter umweltbundesamt.de.

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