Rüsselsheim. Max Klymenko, bekannter Digital Creator, erhielt die einmalige Gelegenheit, im Rahmen der EVO-Sessions selbst einen Formel-E-Rennwagen zu steuern. Vom Simulatortraining bis zur gezeiteten Session auf dem Jeddah Corniche Circuit lernte er die komplexen Anforderungen und die moderne Identität der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft kennen. Dabei erlebte Max Klymenko Formel E aus nächster Nähe und wurde Teil des Rennwochenendes.
Max Klymenko erlebt Formel E
Vom Zuschauer zum Fahrer
Max Klymenko begab sich in Dschidda direkt ins Geschehen der Formel E. Normalerweise vor der Kamera als Content Creator aktiv, tauschte er für einen Tag das Filmgerät gegen das Lenkrad eines elektrischen Rennwagens. Bereits im Januar hatte er die Werkstatt des Rennteams besucht, um ein Verständnis für die technischen Details der Rennserie zu erhalten. Anschließend absolvierte er intensive Simulatortrainings, bei denen er das schnelle Streckenlayout, Bremspunkte und das komplexe Energiemanagement erlernte.
Die EVO-Sessions gleichten einem echten Rennwochenende. Neben technischen Briefings und strategischen Besprechungen stand auch eine Streckenbegehung auf dem Programm, bevor Max schließlich selbst auf die Rennstrecke durfte. Erstmals einen Formel-E-Wagen lenkend erlebte er die hohe Geschwindigkeit und Präzision, die die Serie auszeichnen.
Technik, Strategie und Rennintelligenz im Fokus
Die Formel E erfordert weit mehr als reine Geschwindigkeit. Max lernte in Begleitung von Ingenieuren und erfahrenen Fahrern die Vielschichtigkeit kennen: Neben Top-Speed sind vor allem Effizienz, strategisches Energiemanagement und der Umgang mit Echtzeitdaten entscheidend. Bei der Streckenbegehung mit seinem Renningenieur Geoffrey L’Enfant analysierte er die technischen Herausforderungen des Stadtkurses in Jeddah.
Im elektrischen Einsitzer, umgebaut für die EVO-Sessions und ursprünglich von Nick Cassidy gefahren, passte das Team den Sitz und das Lenkrad individuell an. Max hatte für seine erste Session 15 Minuten, um eine konkurrenzfähige Rundenzeit zu setzen. Dabei war die Sicherheit stets gewährleistet. Die Erfahrung zeigte ihm, dass die Aktivität mehr als ein Promotion-Event war, sondern eine echte, sportliche Auseinandersetzung mit der Technologie und Taktik des elektrischen Motorsports.
Zwischen Humor und Ehrgeiz
Max Klymenko zeigte sich sportlich engagiert und lernwillig. Vom Qualifying bis zum anschließenden „Wooden Spoon“-Duell, einem Wettkampf für die langsameren Fahrer, steigerte er seine Leistung deutlich. Auch ein Unfall während des Fahrens konnte seine Konzentration nicht brechen; er fuhr nach dem Zwischenfall seine besten Runden.
Mit einem Augenzwinkern nahm er die „Wooden Spoon“-Trophäe entgegen, doch seine Aussagen zeugten von Respekt für die Anforderungen der Formel E. Sein Interesse am Motorsport ist in den vergangenen Jahren gewachsen, besonders aufgrund der technischen Präzision und der nachhaltigen Ansätze der Rennserie.
„Ich habe gehört, dass weniger Menschen ein Formel-E-Auto gefahren sind, als im Weltraum waren. Das macht einem schon klar, wie besonders das ist, was ich heute erleben darf.“
Moderne Rennserie verbindet Technologie und Nachhaltigkeit
Max Klymenko sah in der Formel E eine zukunftsweisende Motorsportserie, die anders ist als klassische Wettbewerbe wie die Formel 1. Für ihn steht die Formel E für Motorsport im 21. Jahrhundert mit einem starken Fokus auf Innovation, Effizienz und Umweltschutz. Die Veranstaltung bot ihm die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erreichen und die Serie als moderne Marke zu präsentieren.
Die EVO-Sessions bei Citroën Racing verknüpfen dabei Technologie, Sport und digitale Kultur, indem sie nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch ein authentisches Verständnis und Erleben ermöglichen. Max’ Tag auf der Rennstrecke illustriert, wie der Formel E-Motorsport heute funktioniert: spannend, technologisch anspruchsvoll und nachhaltig.
Weitere Informationen zum Thema Elektromotorsport finden Interessierte etwa auf der offiziellen Website der ABB FIA Formel E: formula-e.com.
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Ausblick auf weitere Entwicklungen
Citroën Racing plant auch künftig solche engen Begegnungen zwischen Digital Creators und dem technischen Rennsport. Die EVO-Sessions dienen nicht nur als Marketinginstrument, sondern fördern das Verständnis für den elektrischen Motorsport und zeigen die Innovationskraft der Formel E. Für 2026 sind weitere Events dieser Art vorgesehen, die neue Zielgruppen ansprechen und die Präsenz der Serie ausbauen sollen. Damit bleibt die Formel E ein Vorreiter bei der Verbindung von Technologie, Sport und Nachhaltigkeit.
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