Mainz. Die Nordkorea Doku ZDF bietet ab März 2026 einen umfassenden Einblick in das abgeschottete Land und seine Entwicklungen. Die zweiteilige Reihe beleuchtet sowohl die nuklearen Ambitionen Nordkoreas als auch das Leben der Menschen hinter den Grenzen.
Nordkorea enthüllt jetzt: Die neuen Einblicke der ZDF-Dokureihe
Die ZDF-Dokumentation „Nordkoreas Geheimnisse: Die Waffen des Diktators“ startet am 3. März 2026 um 20.15 Uhr im ZDF und wird gleichzeitig ab 5.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal bereitgestellt. Regisseure Nico Schmolke, Johannes Müller und Jan Vollmer werfen einen detaillierten Blick auf Nordkoreas Weg zur Atommacht. Sie berichten über den einstigen Optimismus des ehemaligen deutschen Botschafters Thomas Schäfer zu Beginn von Kim Jong-uns Herrschaft und zeichnen nach, wie sich das Regime von Hoffnungen auf Mäßigung zu einer aggressiven Machtentwicklung wandelte.
Satellitenbilder und Analysen zum militärischen Ausbau
Da sich Nordkorea weiterhin stark abschottet, sind direkte Einblicke kaum möglich. Deshalb stützen sich Analysten auf hochauflösende Satellitenbilder, um neue Entwicklungen zu erkennen. Diese zeigen unter anderem den Bau von Hangars für Drohnen sowie U-Boote, die atomar bestückte Raketen abfeuern können. Auch Fehlschläge des Regimes sind dokumentiert. Im Kontext des Russland-Ukraine-Kriegs wird die Zusammenarbeit Nordkoreas mit Russland als Zeichen wachsender globaler Ambitionen interpretiert.
Am 13. März 2026 folgt auf ZDFinfo um 20.15 Uhr die zweite Doku „Nordkoreas Geheimnisse: Blick in ein verschlossenes Land“. Hier berichten vier nordkoreanische Geflüchtete, die vor 2019 ihr Land verlassen konnten, persönlich von ihrem Alltag und den repressiven Strukturen. Ergänzt werden ihre Schilderungen durch Experten und Menschenrechtsaktivisten. Dabei wird deutlich, dass das offizielle Bild eines Landes im Aufschwung stark von der Realität abweicht.
Alltag und Repression hinter Nordkoreas Kulissen
Den Aussagen zufolge profitiert vor allem eine kleine Elite von wirtschaftlichem Luxus, während die große Mehrheit unter strenger Kontrolle und lebensbedrohlichen Bedingungen lebt. Privilegien in der Hauptstadt Pjöngjang sind an bedingungslose Loyalität gebunden. Wer sich dieser entzieht, landet oft in Straflagern, in denen Schätzungen zufolge mehr als 100.000 Menschen Zwangsarbeit leisten müssen.
„Das Bild, das offizielle Nordkorea zeigt, stimmt nur für wenige. Für viele bedeutet das Leben harte Entbehrungen und Gefahr“, erläutern Menschenrechtsaktivisten in der Doku.
Die Sendungen werden mit Untertiteln angeboten und sind damit auch für hörgeschädigte Zuschauer zugänglich.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Nordkorea Doku ZDF – Bedeutung für Öffentlichkeit und Informationslage
Die Veröffentlichung dieser Doku auf ZDF und ZDFinfo eröffnet einer breiten Öffentlichkeit neue Erkenntnisse über das politisch und militärisch abgeschottete Nordkorea. Für Bürgerinnen und Bürger schafft sie ein besseres Verständnis internationaler Konflikte und Menschenrechtsfragen. Die Kombination aus Zeitzeugenberichten, Expertenanalysen und moderner Satellitentechnik macht die Dokumentation zu einer wertvollen Informationsquelle.
Zudem ergänzt die ZDF-Doku Medienberichterstattung zu geopolitischen Themen und trägt zur fundierten öffentlichen Diskussion bei. Interessierte finden weitere Hintergründe und Aktualisierungen zu weltpolitischen Entwicklungen sowie zu anderen regionalen Themen auf regionalupdate.de. Für vertiefende Informationen über Nordkorea bietet das Auswärtige Amt umfangreiche offizielle Hinweise unter auswaertiges-amt.de.
ZDF plant, angesichts der aktuellen Entwicklungen, weitere Informationsangebote und Dokumentationen zur Situation in Nordostasien bereitzustellen.
Weiterführende Pressematerialien und Pressefotos sind auf dem offiziellen ZDF-Portal abrufbar.
ZDF-Presseportal – Nordkoreas Geheimnisse
Auswärtiges Amt – Reise- und Sicherheitshinweise Nordkorea
