Michael Schwarz verabschiedet aus Gestaltungsbeirat Coesfeld

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Coesfeld. Mit dem Abschied von Michael Schwarz aus dem Gestaltungsbeirat verliert Coesfeld eine prägende Persönlichkeit, die das Stadtbild über Jahre aktiv mitgestaltet hat. Der Wechsel im Gremium eröffnet neue Perspektiven für die architektonische Entwicklung der Stadt.

Neuer Impuls für Coesfeld: Michael Schwarz Gestaltungsbeirat Coesfeld

Der Gestaltungsbeirat Coesfeld begleitet seit Jahrzehnten wichtige städtebauliche Projekte und sorgt dafür, dass neue Bauvorhaben harmonisch in das historische Stadtbild eingebettet werden. Michael Schwarz war als Hochbauarchitekt eines von fünf stimmberechtigten Mitgliedern, die ihre fachliche Expertise einbringen, ohne ihren Wohn- oder Arbeitssitz in Coesfeld zu haben. Gemeinsam mit seinen Kolleg:innen wirkte er maßgeblich an der Umsetzung zeitgemäßer Bauvorhaben unter Berücksichtigung der Münsterländer Bautradition mit.

Bedeutung des Gestaltungsbeirats für die Stadtentwicklung

Der Erste Beigeordnete Philipp Hänsel betonte die Rolle des Gremiums:

„Die Fachleute im Gestaltungsbeirat geben immer wieder wichtige Impulse, wie auch bei Neubauprojekten typische Elemente Münsterländer Bautradition zeitgemäß umgesetzt werden können. Sie unterstützen Bauherren und Investoren, das einzigartige Gesicht unserer Innenstadt zu erhalten und städtebaulich harmonische Lösungen zu finden.“

Die Arbeit des Gestaltungsbeirats hat maßgeblich beeinflusst, wie das Bahnhofsareal und neue Parkhäuser geplant wurden. Auch zahlreiche private Bauvorhaben in der Innenstadt wurden mit der fachkundigen Beratung begleitet, um die Identität und den Charakter der Stadt zu bewahren.

Grundlagen der Gestaltungssatzung und Aufgaben des Gremiums

Seit 1987 gelten Gestaltungsvorschriften für die Innenstadt von Coesfeld, die in der Gestaltungsfibel dokumentiert sind. Sie verbinden gestalterische Freiheit mit dem Ziel, das Stadtbild als Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Die Baukultur der Stadt entsteht durch die sensible Nutzung und Weiterentwicklung historischer Architekturelemente.

Der Gestaltungsbeirat trifft sich mehrmals jährlich und bewertet wichtige städtebauliche Vorhaben. Die fünf unabhängigen Experten aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung bringen unterschiedliche Perspektiven ein, um städtebauliche Qualität zu sichern.

Nachfolge für Michael Schwarz im Gestaltungsbeirat

Michael Schwarz wurde im Rahmen seiner Verabschiedung gewürdigt und erhielt als Dank einen symbolischen goldenen Ochsen. Für seine Nachfolge hat der Stadtrat den Hochbauarchitekten Christoph Achterkamp berufen. Die Auswahl erfolgte auf Vorschlag der Beiratsmitglieder, die eine fachkundige Fortsetzung der Beratungsarbeit sicherstellen.

„Die Einsetzung eines unabhängigen Gestaltungsbeirats fördert unsere Baukultur, indem sie ein qualifiziertes Beratungsgremium zur Verfügung stellt“, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Diese Kontinuität bleibt wichtig, um den städtebaulichen Herausforderungen von Coesfeld auch weiterhin mit Fachkompetenz zu begegnen.

Ausblick auf die weitere Stadtentwicklung in Coesfeld

Mit dem neuen Mitglied im Gestaltungsbeirat setzt Coesfeld auf frische Impulse bei der Gestaltung von Neubauprojekten und die fortlaufende Pflege des historischen Stadtbildes. Die Beratung des Gremiums wird auch künftig dazu beitragen, dass neue Bauvorhaben im Einklang mit der städtischen Identität stehen und das vielfältige Angebot vor Ort unterstützt wird.

Interessierte können sich auf der offiziellen Seite der Stadt Coesfeld über kommende Projekte informieren: Stadt Coesfeld – Gestaltungsbeirat.

Mehr zu städtischer Baukultur und Stadtentwicklung lesen Sie auch auf regionalupdate.de.

Weiterführende Informationen zu städtebaulichen Gestaltungssatzungen finden sich beim Deutschen Fachverband für Städtebau und Baukultur, z. B. unter www.staedtebau.de.

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