Rheine. Der Stadtteilbeirat Rheine Innenstadt hat sich in seiner Sitzung am 25. November 2025 unter anderem mit Themen wie Verkehrsführung, Wohnmobilstellplätzen und einem neuen Radprojekt beschäftigt. Dabei standen die zukünftigen Aufgaben und die anstehende Neubesetzung des Beirats im Fokus.
Infos zur Sitzung Stadtteilbeirat Rheine Innenstadt
Neuausrichtung und Bewerbungsverfahren
Die derzeitigen Mitglieder müssen sich für eine weitere Amtszeit neu bewerben. Die Frist dafür läuft aktuell über die Internetseite der Stadt Rheine. Der Stadtrat wird am 3. Februar 2026 über die Bewerbungen entscheiden und anschließend den neuen Stadtteilbeirat konstituieren. Die nächste reguläre Sitzung ist für den 3. März 2026 geplant.
Themenschwerpunkte für die Arbeit
Diskutiert wurden unter anderem folgende Anliegen:
- Verkehrsführung an der Poststraße, nachdem es dort jüngst einen Unfall mit einer Radfahrerin gab
- Aufwertung des Emsufers, speziell am Timmermanufer zwischen Stadthalle und Ludgerusbrücke
- Schaffung von Wohnmobilstellplätzen, konkret laufen Vorgespräche zu einem B-Plan für das Amisia-Gelände
- Umgang mit sogenannten „Schrottimmobilien“ im Bereich der Hovestraße
- Steigerung der Attraktivität der Innenstadt für junge Menschen, beispielsweise durch Freizeitflächen und Diskotheken
- Zustand und Bedarf von Spielplätzen im Stadtteil
- Digitalisierung mit dem Beispiel einer Strategie aus Ahaus
- Ampelschaltung auf dem Ring, die weiterhin Beschwerden auslöst
- Nächtliche Autorennen im Stadtgebiet
Inklusives Fahrrad-Projekt „Radeln ohne Alter“
Peter Nagelmann stellte das Projekt „Radeln ohne Alter“ vor, das in Rheine insbesondere vom Heimatverein unterstützt wird. Dabei ermöglichen spezielle Fahrräder mit einem Frontvorsatz auch Menschen mit Behinderungen Fahrradausflüge. Das Angebot umfasst eine Fahrerausbildung, um die sichere Bedienung zu gewährleisten. Eine Prüfung der Stadt Rheine läuft derzeit, ob die Fahrräder trotz des bestehenden Fahrradverbots die Emsstraße befahren dürfen. Interessierte können sich beim Ansprechpartner Siggi Lange melden.
Wohnmobilstellplätze und Hochwasserschutz
Derzeit werden erste Gespräche über einen möglichen Bebauungsplan für Wohnmobilstellplätze am Emsufer geführt. Die Bezirksregierung prüft allerdings noch alle flussnahen Bauvorhaben nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal grundlegend. Die Kanuvereine machen auf finanzielle Probleme aufmerksam, die durch notwendige Gutachten und die Anpassung der Steganlagen entstanden sind.
Weitere Themen und Termine
Im Bereich „Verschiedenes“ wurden der abgeschlossene Fotowettbewerb erwähnt sowie das Zurückverlegen von Behindertenparkplätzen nach Bauarbeiten. Zudem plant der Stadtteilbeirat, sich an der Aktion „Sauberes Rheine“ am 28. März 2026 zu beteiligen. Vorschläge zur Beteiligung sind bei den Vorsitzenden willkommen.
„Die Aktion ‚Sauberes Rheine‘ ist für den 28.03.2026 geplant. Die Anwesenden waren der Meinung, der STBR sollte sich diesmal an der Aktion beteiligen“, berichteten die Vorsitzenden.
Mehr zur Arbeit und den Projekten in Rheine finden Besucher auf regionalupdate.de. Ausführliche Informationen zur Digitalisierung am Beispiel Ahaus sind auf der offiziellen Seite der Stadt Ahaus abrufbar: Digitalisierungsstrategie Ahaus.
Ausblick und nächste Schritte
Die endgültige Entscheidung über die Mitglieder des neuen Stadtteilbeirats Rheine Innenstadt fällt am 3. Februar 2026. Die konstituierende Sitzung des neuen Gremiums ist für den 3. März 2026 angesetzt. Die Themenvielfalt zeigt, dass der Beirat auch künftig eine wichtige Rolle bei der Stadtentwicklung und dem gesellschaftlichen Miteinander spielen wird. Die Beteiligung an Aktionen wie „Sauberes Rheine“ verdeutlicht zudem das Engagement über rein politische Aufgaben hinaus.
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