Hamburg. Das Kinderkrebs Zentrum Hamburg feierte sein 50-jähriges Jubiläum mit einer Veranstaltung im Miniatur Wunderland. Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V., gegründet von betroffenen Eltern, unterstützt seit einem halben Jahrhundert die Behandlung und Forschung zum Krebs bei Kindern am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).
Kinderkrebs-Zentrum feiert
Vor 50 Jahren begann die Arbeit der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V., die es sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder mit Krebs und ihre Familien während der Behandlung zu unterstützen. Das Kinderkrebs-Zentrum am UKE hat sich inzwischen zu einer der größten Spezialkliniken für Kinderkrebserkrankungen in Deutschland entwickelt.
Gründung und Entwicklung der Fördergemeinschaft
Der gemeinnützige Verein wurde in den 1970er Jahren von Eltern gegründet, deren Kinder an Krebs erkrankt waren. Damals fehlten adäquate Räumlichkeiten und spezialisiertes Personal, um die neuen Behandlungsmöglichkeiten optimal umzusetzen. Mit Spendengeldern verbessert die Gemeinschaft seitdem kontinuierlich die Ausstattung und Patientenversorgung.
Unterstützung von Forschung und Versorgung
Neben der Finanzierung von über 40 Mitarbeitenden im Krankenhaus und dem eigenen Forschungsinstitut fördert die Fördergemeinschaft psychosoziale Hilfen für betroffene Familien. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass rund 600 Kinder, die jährlich stationär und ambulant behandelt werden, bestmöglich versorgt werden. Die Forschung am Kinderkrebs-Zentrum soll dazu beitragen, künftig auch jene Kinder zu heilen, für deren Krebs bislang keine Therapie existiert.
„Eine Krebs-Erkrankung ist für die betroffenen Kinder und ihre Familien eine große Belastung. Das Kinderkrebs-Zentrum des UKE ist für sie ein Ort der Unterstützung, der Hoffnung und Heilung. Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg unterstützt die UKE-Kinderklinik finanziell und hilft dabei, die Erforschung und Behandlung von Krebs im Kindesalter zu verbessern. Ich gratuliere der Fördergemeinschaft zum 50-jährigen Jubiläum und danke ihren Mitgliedern sowie allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich für ihr Engagement und ihre Arbeit“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher.
Die Jubiläumsfeier im Miniatur Wunderland bot neben einem Programm mit Diskussionsrunden namhafter Ärzte und Forscher auch musikalische Darbietungen und die Gelegenheit, die Miniaturausstellung zu besuchen. Zu den rund 400 geladenen Gästen gehörten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Medien sowie prominente Unterstützer des Vereins.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung für Hamburg und Ausblick
Das Kinderkrebs Zentrum Hamburg ist die einzige Einrichtung dieser Art in der Metropolregion und behandelt jährlich etwa 140 Kinder mit Krebs aus Hamburg und Umgebung. Die verbesserte Versorgung und Forschung steigern die Heilungschancen erheblich. Für die betroffenen Familien bietet das Zentrum wichtige psychosoziale Unterstützung.
Die Fördergemeinschaft plant, ihre Förderprojekte weiter auszubauen und damit sowohl die Patientenversorgung als auch die Krebsforschung am Standort zu stärken. Damit verfolgt sie das Ziel, langfristig die Heilungschancen für alle an Krebs erkrankten Kinder zu erhöhen.
Mehr Informationen zur Arbeit der Fördergemeinschaft finden Sie auf regionalupdate.de sowie auf den offiziellen Seiten des Kinderkrebs-Zentrums Hamburg unter kinderkrebs-hamburg.de. Weitere wissenschaftliche Hintergrundinformationen bietet das Forschungsinstitut unter kinderkrebs-forschung.de.
