Johannesburg. Die größte Stadt Südafrikas vereint afrikanische Kulturen, ist wirtschaftliches Zentrum und bietet eine urbane Kunst- und Ausgeh-Szene. Beim Besuch von Johannesburg Reisetipp Sicherheit sollte besonders berücksichtigt werden, um die Reise sorglos genießen zu können.
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Johannesburg ist der wirtschaftliche Motor Südafrikas und mit rund 4,8 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Die Metropole liegt auf einer Höhe von etwa 1.753 Metern und gliedert sich in vielfältige Stadtteile wie Sandton, Braamfontein oder Maboneng, die moderne Kultur, Shopping-Möglichkeiten und ein lebhaftes Nachtleben bieten. Dank des Internationalen Flughafens O. R. Tambo ist die Anreise unkompliziert. Zudem verfügt Johannesburg mit dem Gautrain über eine sichere Hochgeschwindigkeitsbahn, die Hauptverkehrspunkte wie das Stadtzentrum mit dem Flughafen und Pretoria verbindet. Für Touristinnen und Touristen ist das Apartheid Museum eine bedeutende Sehenswürdigkeit, die umfassend über die Geschichte der Apartheid und die Demokratie-Entwicklung informiert.
Mobilität und öffentliche Verkehrsmittel
Das Stadtzentrum ist gut per Bus, Bahn und Taxi erreichbar. Die Nutzung von Uber wird empfohlen, da sie stressfreier ist als der Umgang mit regulären Taxis. Der Gautrain ist besonders sicher und wird stark bewacht. Innerhalb der Stadtteile laden angesagte Viertel wie Maboneng oder Braamfontein zum Ausgehen und Kulturgenuss ein. Wer lokal einkaufen möchte, findet neben großen Malls in Sandton auch zahlreiche hippe Läden in den In-Vierteln.
Sicherheit in Johannesburg
Die Sicherheitslage in Johannesburg ist ein zentraler Punkt für Reisende. Trotz einer insgesamt verbesserten Situation gilt die Stadt weiterhin als risikoreich, insbesondere wegen verbreiteter Armut und damit verbundener Kriminalität. Das zentrale Geschäftsviertel (Central Business District) ist tagsüber vergleichsweise sicher, sollte aber abends gemieden werden. Die wohlhabenden Stadtteile rund um Sandton weisen ein geringeres Risiko auf.
„Zeigen Sie niemals Wertgegenstände öffentlich, dazu gehören auch Smartphones“, heißt es in Sicherheitshinweisen. Besucher sollten nur das Notwendigste bei sich tragen und auf Rucksäcke und Handtaschen verzichten.
In Fahrzeugen ist es ratsam, Türen und Fenster stets verschlossen zu halten. Nachts sind Bewegungen zu Fuß außerhalb sicherer Gegenden zu vermeiden. Frauen wird empfohlen, sich außerhalb Sandtons nicht allein zu bewegen. Die Nutzung von professionell geführten Touren – etwa nach Soweto – ist sicherer als eigenständige Ausflüge. Das Township Alexandra gilt als besonders gefährlich und sollte unbedingt gemieden werden.
Hinweise zum Schutz vor Kriminalität
- Wertgegenstände nicht offen zeigen, am besten gar nicht mitnehmen.
- Keine Gegenwehr bei Überfällen, möglichst ruhig bleiben.
- Fahrzeuge immer abschließen, Fenster geschlossen halten.
- Nachts nicht zu Fuß unterwegs sein, nur in Gruppen und gut beleuchteten Straßen.
- Uber oder den bewachten Gautrain nutzen, um sich sicher zu bewegen.
- Geführte Touren für Stadtteile oder Townships bevorzugen, kein eigenständiges Erkunden riskanter Viertel.
Zukunftsperspektiven und weitere Informationen
Die städtischen Sicherheitsbehörden und Tourismusakteure bemühen sich, das Sicherheitsniveau weiter zu verbessern. Die Infrastruktur und touristische Angebote in den sichereren Vororten wachsen, etwa um das Flughafenareal. Besucher sollten dennoch stets wachsam bleiben und lokale Sicherheitshinweise berücksichtigen. Weitere Informationen zur Planung und Durchführung der Reise bietet die offizielle Seite von Johannesburg unter joburg.org.za.
Detaillierte Reiseführer und aktuelle Sicherheitshinweise sind ebenfalls bei internationalen Quellen, etwa dem Auswärtigen Amt, abrufbar (auswaertiges-amt.de) und helfen bei der Vorbereitung.
Wer Johannesburg mit Bedacht erkundet, erlebt eine lebendige, vielseitige Metropole mit Geschichte, Kultur und moderner Lebensart.
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