Haren-Rütenbrock. Die Emsländerin Stephanie Leigers hat ihrer 71-jährigen mexikanischen Schwiegermutter eine Niere gespendet. Die Transplantation erfolgte in Mexiko und verbesserte die Lebensqualität beider Frauen deutlich. Die Geschichte von Steffi Leigers, ihrer Schwiegermutter und der Emsländerin Niere Schwiegermutter steht exemplarisch für gelebte grenzüberschreitende Hilfsbereitschaft.
Lebensretterin aus Emsland
Berufliches Engagement in Mexiko und im Emsland
Stephanie Leigers, 53 Jahre alt, lebte viele Jahre mit ihrer Familie in Mexiko. Dort baute sie unter anderem eine Schule für deutsche Kultur und Sprache auf. Heute arbeitet sie in ihrer Heimat im Emsland für die Wachstumsregion Ems-Achse als Leiterin des Mexiko HUB, das von der Europäischen Union kofinanziert wird. Dabei unterstützt sie junge Mexikaner bei deren beruflichem Neustart in der Region. Zudem organisiert sie regelmäßig deutsch-mexikanische Schüleraustauschprogramme, etwa mit dem Marianum in Meppen.
Persönliche Verbindung und Entscheidung zur Organspende
Die Schwiegermutter von Steffi Leigers, Lupita, leidet seit Jahren an Niereninsuffizienz. Nachdem feststand, dass eine Dialyse unvermeidbar war, entschied sich Leigers, ihr eine Niere zu spenden. Die Operation fand im Hospital Christus Muguerza in Leon, Guanajuato, statt. Nach sorgfältigen Untersuchungen stellte man die Kompatibilität fest. Trotz anfänglicher Skepsis in Deutschland und Mexiko hielt Steffi Leigers an ihrer Entscheidung fest.
„Ich persönlich hatte nie Zweifel an der Richtigkeit meiner Entscheidung“, sagte Steffi Leigers.

Transplantation und Genesung
Der Eingriff verlief ohne Komplikationen. Steffi Leigers wurde nach zwei Tagen entlassen und berichtet, die Operation sei weniger belastend gewesen als ein Kaiserschnitt. Ihre Blutwerte sind stabil, und sie fühlt sich deutlich besser. Die 71-jährige Lupita zeigte schon drei Tage nach der Transplantation eine Nierenfunktion von 70 Prozent und ist gesundheitlich deutlich verbessert.
Bedeutung für die Wachstumsregion Ems-Achse
Während ihres dreiwöchigen Aufenthalts in Mexiko setzte Steffi Leigers ihre Arbeit für die Wachstumsregion Ems-Achse fort. Sie initiierte ein Treffen mit Studierenden der Universidad Panamericana, was den Weg für weitere Austauschprogramme ebnen soll. Im Sommer 2026 sollen junge Mexikaner die Chance erhalten, Unternehmen in der Ems-Achse kennenzulernen.
- Über 900 Mitglieder gehören der Wachstumsregion Ems-Achse an
- Die Region beschäftigt mehr als 120.000 Menschen
- Schwerpunkt sind Fachkräftesicherung und Vernetzung
Weitere Informationen zur Wachstumsregion Ems-Achse finden Sie auf emsachse.de.
Für allgemeine Informationen rund um das Thema Nierentransplantation bietet die Deutsche Nierenstiftung ausführliche Erläuterungen an: nierenstiftung.de.
Ausblick: Austausch und Zukunftsperspektiven
Die erfolgreiche Nierenspende von Steffi Leigers zeigt beispielhaft, wie persönliches Engagement und berufliche Verantwortung Hand in Hand gehen können. Für die Wachstumsregion Ems-Achse plant sie, die Kooperationen mit mexikanischen Partnern weiter auszubauen und so den interkulturellen Austausch zu fördern. Das geplante Begegnungsprogramm für Sommer 2026 stellt einen wichtigen Schritt dar, um junge Fachkräfte aus Mexiko mit regionalen Unternehmen zusammenzubringen.
Die Emsländerin Niere Schwiegermutter Geschichte ist ein beeindruckendes Zeugnis von Mut und dem Wunsch, das Leben von Menschen nachhaltig zu verbessern.
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