Emsländische Teilnehmende sichern vier erste Plätze bei Jugend forscht

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Meppen. Die jungen Forscherinnen und Forscher aus dem Emsland haben beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Die „Jugend forscht Emsland“ Talente sicherten sich vier erste Plätze in verschiedenen Fachgebieten und erhielten zusätzlich Sonderpreise der Bildungsregion Emsland.

Erfolge im Wettbewerb – Jugend forscht Emsland

Herausragende Leistungen in Chemie und Geo- und Raumwissenschaften

Im Wettbewerb „Jugend forscht“ erzielte Paula Schoe vom Gymnasium Meppen den ersten Platz im Fachgebiet Chemie mit ihrem Projekt zur multispektroskopischen Analyse eines neuartigen Betanin-Chlorophyll/TiO₂-Antennenkomplexes. Mit nur 17 Jahren konnte sie damit an frühe Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen. Parallel dazu überzeugte Jamie Elias Engelshove vom Franziskusgymnasium Lingen mit der Untersuchung offener Sternhaufen, wofür er den ersten Preis im Bereich Geo- und Raumwissenschaften erhielt.

Starke Präsenz bei Jugend forscht junior

Auch in der jüngeren Wettbewerbsgruppe Jugend forscht junior zeigten die Teilnehmenden aus dem Emsland besondere Stärke. Felix Eling und Wilhelm Tegeder vom Franziskusgymnasium Lingen erhielten für ihr Projekt zur Schulhofgestaltung im Fach Geo- und Raumwissenschaften den ersten Platz. Im Bereich Arbeitswelt wurden Jonte Krieger und Vincent Bruns vom Gymnasium Georgianum Lingen mit ihrem innovativen Konzept einer appbasierten Haushaltsunterstützung mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

„Beeindruckend ist wie vielseitig, kreativ und gleichzeitig praxisnah die Projekte sind. Sie zeigen, wie junge Leute komplexe Probleme analysieren, Lösungsansätze testen und Ergebnisse kritisch reflektieren“, sagte Landrat Marc-André Burgdorf während der Siegerehrung in den Berufsbildenden Schulen Lingen.

Vielfältige weitere Auszeichnungen für Emder Nachwuchsforscher

Neben den vier ersten Plätzen wurden zahlreiche weitere Platzierungen vergeben. David Funke vom Gymnasium Dörpen belegte den zweiten Platz im Fach Physik mit seiner Untersuchung des magnetokalorischen Effekts zur umweltfreundlichen Kühlung. Weitere zweite und dritte Plätze erhielten Schülerinnen und Schüler aus dem Emsland in den Fachgebieten Biologie, Chemie und Technik.

  • Zweiter Platz in Biologie: Thea Wemhoff, Gioia Leffers und Johanna Krüßel (Windthorst-Gymnasium Meppen)
  • Zweiter Platz in Technik: Maximilian Gansefort (Gymnasium Marianum Meppen)
  • Weitere Platzierungen im Fach Chemie und Biologie

Nächste Wettbewerbsstufen für Erstplatzierte

Die Siegerinnen und Sieger des Emsland-Regionalwettbewerbs qualifizierten sich für die Landeswettbewerbe: Die „Jugend forscht“-Teilnehmenden treten vom 16. bis 18. März in Clausthal-Zellerfeld an, die Landessieger der Junioren werden vom 9. bis 11. April in Einbeck ermittelt. Das Bundesfinale findet vom 28. bis 31. Mai in Herzogenaurach statt.

Weitere Informationen zu „Jugend forscht“ und zu Wettbewerbsdetails bietet die offizielle Seite der Stiftung Jugend forscht e. V.. Mehr über regionale Veranstaltungen finden Sie auf regionalupdate.de.

Ausblick auf weitere Wettbewerbe und Förderung junger Talente

Die erfolgreiche Teilnahme am Regionalwettbewerb unterstreicht die Bedeutung von Bildungsinitiativen im Emsland. Die Teilnahmezahlen von rund 161 Jugendlichen aus 22 Schulen belegen das große Interesse an naturwissenschaftlicher und technischer Forschung. Die Bildungsregion Emsland und der Landkreis übernehmen weiterhin das Patenschafts- und Organisationsmanagement, um den Nachwuchswettbewerb auf allen Ebenen bestmöglich zu unterstützen.

Die kommenden Landeskonkurrenzen im März und April bilden wichtige Schritte auf dem Weg zum Bundesfinale. Dort erwartet die jungen Forschenden eine breite Öffentlichkeit und vielfältige Chancen zur Vernetzung sowie zur weiteren Förderung ihrer wissenschaftlichen Arbeit.

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