Friesoythe. Die wanderausstellung gegen rechtsextremismus macht vom 5. bis 13. März 2026 Station im Forum Friesoythe. Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 10 erhalten dort Informationen zu den Erscheinungsformen und Strategien des Rechtsextremismus.
Rechtsextremismus vorbeugen
Die Wanderausstellung des niedersächsischen Verfassungsschutzes wird von der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta und dem Präventionsrat der Stadt Friesoythe organisiert. Als zentrale Bildungs- und Präventionsmaßnahme richtet sie sich vor allem an junge Menschen und vermittelt ein Verständnis für rechtsextreme Inhalte und Taktiken.
Inhalte der Ausstellung
Die ca. 90-minütige Führung durch zwei Mitarbeitende der Prävention des Verfassungsschutzes zeigt zunächst jüngste Entwicklungen der rechtsextremen Szene auf, unter anderem in filmischer Form. Danach liegt der Schwerpunkt auf den Werbemethoden und Strategien der Akteure. Ziel ist es, die Besucher für den Umgang mit Medien zu sensibilisieren.
Zielsetzung und Begleitung
Die Ausstellung soll dazu beitragen, demokratische Werte zu stärken und Extremismus vorzubeugen. Dabei verknüpfen Schule und Polizei ihre Kräfte, um Bildung praxisnah und lebendig zu gestalten. Junge Menschen lernen so, extremistisches Gedankengut frühzeitig zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren.
„Demokratieförderung verbindet Schule und Polizei in einer gemeinsamen Aufgabe, um das Fundament einer offenen Gesellschaft zu stärken“, heißt es von der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta.
Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta unter der Telefonnummer 04471/1860-104 oder per E-Mail an pressestelle@pi-clp.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung. Nähere Details zur Polizeiinspektion sind zudem auf der offiziellen Webseite abrufbar.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Prävention in der Region Cloppenburg/Vechta
Die Wanderausstellung im Forum Friesoythe erweitert die Präventionsarbeit in der Region rund um Cloppenburg und Vechta. Für Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Familien und Lehrerinnen und Lehrer, entsteht damit eine weitere Möglichkeit, Rechtsextremismus als gesellschaftliches Problem zu erkennen und ihm entgegenzuwirken. Die Veranstaltung steht beispielhaft für die lokale Zusammenarbeit verschiedener Institutionen im Kampf gegen Extremismus.
Interessierte Schulen können die Ausstellung für ihre Klassen ab Jahrgangsstufe 10 nach vorheriger Anmeldung besuchen. Dies unterstützt das Ziel, den Umgang mit demokratischen Werten und die Sensibilisierung für politische Radikalisierung praxisnah zu vermitteln. Weitere Initiativen und Projekte dieser Art sind für die Zukunft geplant.
Mehr zum Thema Prävention und gesellschaftliches Engagement bietet auch das regionalupdate.de-Dossier mit weiterführenden Berichten aus Niedersachsen und darüber hinaus.
