Markus Lanz im ZDF: Schwerpunkt Verteidigung und Wehrdienst

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Mainz. Die ZDF-Sendung „Markus Lanz“ widmet sich in der ersten März-Woche 2026 einem umfangreichen Themenschwerpunkt zum Wehrdienst und Krieg. Unter dem Titel Markus Lanz Wehrdienst Krieg werden in drei Sendungen zentrale Fragen zur Verteidigung, zum Dienst an der Bundeswehr und zu den Erfahrungen in Krisengebieten aufgegriffen.

Markus Lanz diskutiert Wehrdienst und Krieg

In der Ausgabe am 3. März 2026 sprechen vier Veteraninnen und Veteranen über ihre Einsätze in Litauen, Bosnien und Afghanistan. Sie berichten über die Bedeutung gesellschaftlicher Anerkennung und die physischen sowie psychischen Belastungen des Soldatenlebens. Der ehemalige Kommandosoldat Andreas Rückewoldt beschreibt dabei eindrücklich seine Erlebnisse:

„Ich habe schlimmste Gräueltaten gesehen“, sagte Rückewoldt.

Am 4. März folgt eine Gesprächsrunde mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum verpflichtenden Wehrdienst und den aktuellen Plänen der Bundesregierung, die Bundeswehr bis 2029 kriegstüchtig zu machen. Unter den Diskutierenden ist der Gymnasiast Marius Lange, der in diesem Jahr an der verpflichtenden Wehrerfassung teilnimmt. Er äußert sich zustimmend zur Freiwilligkeit eines Teils des Wehrdienstes. Dem gegenüber stehen Erfahrungen von zwei jungen Frauen, die freiwillig zur Bundeswehr eingetreten sind, sowie die ablehnende Haltung eines Podcasters, der seinen Frieden mit der Entscheidung für das Leben findet.

Die Abschlussdiskussion am 5. März bringt Politiker und Experten zusammen. Sie debattieren die Veränderungen in der globalen Sicherheitslage und die daraus resultierenden Herausforderungen für Deutschland und seine Verteidigungsstrategie. Teilnehmer sind unter anderem Roderich Kiesewetter (CDU), Jan van Aken (Die Linke) sowie die Militärexpertin Claudia Major.

Erfahrungen von Soldaten in Einsätzen

Viele Veteranen berichten über die starken Belastungen, mit denen Soldatinnen und Soldaten konfrontiert sind. Neben physischen Herausforderungen prägen vor allem psychische Traumata nach Auslandseinsätzen das Leben. Die persönliche Sicht auf Freiheit, Demokratie und Heimat wird dabei intensiv reflektiert.

Zukunft des Wehrdienstes in Deutschland

Die Bundesregierung plant, die Bundeswehr bis 2029 kriegstüchtig zu machen und setzt dabei zunächst auf ein System von Freiwilligkeit und verpflichtender Wehrerfassung. Junge Menschen diskutieren unterschiedliche Zugänge zum Dienst, die von freiwilligem Engagement bis zur ablehnenden Haltung gegenüber einer militärischen Verpflichtung reichen.

Politische und sicherheitspolitische Perspektiven

In der abschließenden Gesprächsrunde werden Fragen der Verteidigungsstrategie und der Sicherheitsarchitektur auf europäischer und globaler Ebene behandelt. Die Diskussion umfasst auch die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die dadurch eingeleitete Zeitenwende in der deutschen Verteidigungspolitik.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Abschließende Einordnung: Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz

Die Themenschwerpunkte von „Markus Lanz“ spiegeln die aktuellen sicherheitspolitischen Diskussionen wider, die auch in Rheinland-Pfalz von Bedeutung sind. Die Landesregierung und lokale Behörden verfolgen aufmerksam die Entwicklungen rund um den Wehrdienst und die Bundeswehr, da viele Menschen aus der Region dort dienen oder von den sicherheitspolitischen Entscheidungen betroffen sind. Für die Bürgerinnen und Bürger eröffnen die Sendungen Möglichkeiten, sich umfassend über den Dienst in der Bundeswehr und die Hintergründe der Verteidigungspolitik zu informieren. Es sind keine weiteren Änderungen oder Maßnahmen seitens der Landespolitik angekündigt.

Weitere Informationen rund um die Themen Wehrdienst und Bundeswehr bietet das ZDF-Programm „Markus Lanz“. Hintergrundinformationen zur Verteidigungspolitik können auch auf der Seite des Bundesministeriums der Verteidigung eingesehen werden: www.bmvg.de.

Mehr aktuelle Berichte aus der Region finden Sie auf regionalupdate.de.

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