Haren: Betrug durch falsche Staatsanwälte – Polizei bittet um Hinweise

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Haren. Im Ortsteil Altenberge kam es am 27. Februar 2026 zu mehreren betrügerischen Anrufen durch falsche Staatsanwälte. Ein älteres Opfer wurde dabei zum Opfer eines „betrug falsche staatsanwaelte“, bei dem eine größere Bargeldsumme an eine angebliche Staatsanwaltschaft übergeben wurde.

Falsche Staatsanwälte aufgepasst

Die Polizei berichtet, dass die betrügerischen Anrufe vermutlich zwischen 11:00 und 12:00 Uhr stattfanden. Dabei gaukelten die Täter der älteren Geschädigten vor, dass ein Familienmitglied in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei und zur Abwendung einer Haftstrafe eine Kaution gezahlt werden müsse. Unter dieser Täuschung übergab die Frau eine größere Summe Bargeld an einen angeblichen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft.

Täterbeschreibung und Tatort

Der Täter wurde als etwa 160 bis 170 cm groß, 40 bis 50 Jahre alt, mit dunkler Jacke, blauer Jeans und dunklem Basecap beschrieben. Er trug zudem einen dunklen Rucksack und war glattrasiert. Beobachtungen zufolge hielt er sich in der Nähe der Raiffeisentankstelle an der Dorfstraße sowie in den Straßen Plaatzenweg, An der Koppel und Am Steinberg auf. Anschließend soll er sich zu Fuß in Richtung Erika entfernt haben.

Polizeiliche Hinweise und Prävention

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Fahndung. Wer den Mann gesehen hat oder Angaben zu verdächtigen Fahrzeugen mit möglicherweise auswärtigem oder ausländischem Kennzeichen machen kann, wird gebeten, sich bei der örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Wichtig ist auch der Hinweis der Behörden, dass echte Staatsanwaltschaften niemals telefonisch um Geldbeträge bitten. Die Polizei rät dazu, bei verdächtigen Anrufen keine finanziellen Informationen preiszugeben und im Zweifel sofort die Polizei zu kontaktieren.

„Die Polizei wird niemals um Geldbeträge bitten. Geben Sie keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis, lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen Sie ggfs. einfach auf“, erklärt die Pressestelle der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim.

  • Täterbeschreibung: ca. 160–170 cm groß, 40–50 Jahre alt, dunkle Jacke, blaue Jeans, Basecap
  • Tatorte: Raiffeisentankstelle, Dorfstraße, Plaatzenweg, An der Koppel, Am Steinberg
  • Fluchtrichtung: zu Fuß in Richtung Erika

Weitere Informationen zum Schutz vor Betrug und wie man sich verhalten sollte, stellt die Polizei unter polizei-beratung.de bereit.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Schutz vor Betrug falsche staatsanwaelte – Bedeutung für Haren und Umgebung

Der Vorfall in Altenberge unterstreicht die Gefahr durch sogenannte „Falsche Staatsanwälte“ auch im Emsland. Besonders ältere Menschen werden mit betrügerischen Anrufen gezielt unter Druck gesetzt und können dadurch hohe finanzielle Schäden erleiden. Für die Bürger in Haren steigt damit der Bedarf nach wachsamem Verhalten und Kenntnis der polizeilichen Warnhinweise.

Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim setzt auf Aufklärung und bittet um Mitwirkung der Bevölkerung, um Täter zu identifizieren und weitere Taten zu verhindern. Betroffene oder Zeugen können sich telefonisch bei der Pressestelle unter 0591 87 104 melden. Die örtlichen Polizeidienststellen stehen außerhalb der Geschäftszeiten ebenfalls für Hinweise bereit.

Weitere aktuelle Nachrichten und Informationen zur Sicherheitslage in der Region finden Sie auf regionalupdate.de.


Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Pressestelle
www.pi-el.polizei.niedersachsen.de

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