München. Zum ersten Märzwochenende zeichnet sich eine erhöhte Staugefahr im Wintersportverkehr ab. Die Staugefahr Wintersportverkehr März betrifft vor allem die Zufahrtsstraßen zu beliebten Skigebieten in den Alpen und Mittelgebirgen.
Staugefahr steigt an
Die Verkehrslage am ersten Märzwochenende bleibt insgesamt entspannter als in der Hauptreisezeit, allerdings zeigen sich erste deutliche Anzeichen für erhöhte Staugefahr. Besonders am Freitagnachmittag und Samstagvormittag sind Verzögerungen auf den Zufahrtsstraßen zu Wintersportregionen zu erwarten. Verantwortlich ist vor allem der Ausflugs- und Urlauberverkehr, der sich in Richtung der Skigebiete bewegt.
Staugefährdete Autobahnen und Strecken in Deutschland
Mehrere Autobahnen sind in Deutschland besonders betroffen, darunter die A7 im Landkreis Ostallgäu sowie die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach. Auch auf der A93 Inntalautobahn und den Bundesstraßen B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist mit Staus zu rechnen. Weitere stark frequentierte Stauachsen sind:
- A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen
- A2 Oberhausen – Dortmund
- A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg
- A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe, Dresden – Görlitz
- A5 Karlsruhe – Basel, Frankfurt – Kassel
- A6 Mannheim – Heilbronn
- A7 Ulm – Füssen/Reutte, Fulda – Würzburg
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
- A10 Berliner Ring
- A81 Stuttgart – Singen
- A93 Rosenheim – Kiefersfelden
- A95 München – Garmisch-Partenkirchen
- A96 München – Lindau
- A99 Autobahnring München
Staugefahr im Ausland und bei Grenzkontrollen
Auch auf wichtigen Reiserouten im benachbarten Ausland ist die Situation angespannt. In Österreich sind besonders die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn von Bauarbeiten und daraus resultierenden Verzögerungen betroffen. In der Schweiz sorgen vor allem die Hauptachsen rund um Zürich, Basel und Gotthard für staugefährdete Abschnitte. Italien verzeichnet ebenfalls erhöhte Verkehrsbelastung insbesondere auf der Brennerroute und in den Tälern Südtirols.
Bei der Einreise nach Deutschland muss außerdem aufgrund bestehender Grenzkontrollen mit Wartezeiten gerechnet werden.
„Am ersten Märzwochenende ist mit erhöhter Staugefahr auf den Zufahrtsstraßen zu den Wintersportgebieten zu rechnen“, sagte ein Sprecher des ADAC.
Weitere aktuelle Informationen zur Verkehrslage finden Interessierte auf der Webseite des ADAC: www.adac.de.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung der Staugefahr für die Region und Verkehrsteilnehmer
Für Pendler und Urlauber in der Region München und südlichen Landkreisen bedeutet die steigende Staugefahr, dass sie mehr Zeit für ihre Reisen einplanen sollten. Insbesondere zu den Randzeiten am Freitag und Samstag schränken Verzögerungen die Beweglichkeit auf den wichtigen Transitstrecken zu den Wintersportgebieten ein. Die zuständigen Behörden empfehlen neben vorausschauender Planung auch die Nutzung alternativer Verkehrsmittel oder -routen.
Der ADAC weist außerdem darauf hin, dass sich die Verkehrslage kurzfristig ändern kann und rät zur Informationsbeschaffung vor Reiseantritt. In der kommenden Zeit sind keine kurzfristigen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung genannt, dennoch bleibt die Situation nach Ende der Wintersportzeit voraussichtlich entspannter.
Für weiterführende Hinweise zu Verkehr und Mobilität in der Region steht auch das regionale Verkehrsportal von regionalupdate.de zur Verfügung.
