Bad Berka. Die Zentralklinik Bad Berka ist mit ihrem ms zentrum bad berka von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) erneut als „Anerkanntes MS-Zentrum“ rezertifiziert worden. Die Klinik bietet eine leitliniengerechte Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) sowie eine umfassende interdisziplinäre Betreuung.
Neurologie Exzellenz bestätigt: ms zentrum bad berka
Die Rezertifizierung bestätigt die langjährige Expertise der Klinik für Neurologie an der Zentralklinik Bad Berka bei der Behandlung von Multipler Sklerose. MS ist die häufigste neurologische Erkrankung junger Erwachsener und beruht auf einer entzündlichen Schädigung des zentralen Nervensystems. Die Klinik setzt moderne Therapieverfahren ein, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Ein Alleinstellungsmerkmal des ms zentrum bad berka ist die enge Kooperation zwischen der Klinik für Neurologie und dem Querschnittgelähmtenzentrum mit der Klinik für Paraplegiologie und Neuro-Urologie. So können neben neurologischen Aspekten auch häufig auftretende Funktionsstörungen im Harn- und Darmbereich sowie Einschränkungen der Sexualität umfassend behandelt werden.
„Unsere Patienten mit Multipler Sklerose werden ganzheitlich betreut. Das schließt auch sogenannte Tabu-Themen wie Harn- oder Stuhlinkontinenz oder auch die Einschränkung der Sexualität ein“, erklärte Dr. med. Ines Kurze, Chefärztin des Querschnittgelähmtenzentrums.
Umfangreiche Behandlungsmöglichkeiten
Jährlich werden rund 150 MS-Patienten stationär oder ambulant behandelt, zwei Drittel davon junge Frauen. Die Symptomatik der Erkrankung variiert stark und reicht von Taubheitsgefühlen bis zu Sehbeeinträchtigungen. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend, um Nervengewebe möglichst zu erhalten. Die Klinik bietet alle modernen Therapieformen an, um die Erkrankung effektiv zu managen.
„Durch den Einsatz gezielter Medikamente gelingt es heute häufig, das Voranschreiten der Erkrankung aufzuhalten und die Lebensqualität entscheidend zu verbessern“, so Frau Dr. med. Annemarie Kiehntopf, Leiterin der MS-Ambulanz.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und Ausblick
Die Zentralklinik Bad Berka zählt zu den größten Thüringer Kliniken und steht mit über 120 Jahren Erfahrung für medizinische Qualität. Mit 21 Fachkliniken und rund 1.800 Mitarbeitenden werden jährlich etwa 40.000 Patienten behandelt. Das ms zentrum bad berka ergänzt das umfassende Leistungsangebot der Klinik und bietet Betroffenen aus der Region spezialisierte Versorgung.
Für Patienten bedeutet die Rezertifizierung eine Garantie für diagnostische und therapeutische Standards auf höchstem Niveau. Die Klinik plant, ihre Leistungen im Bereich MS weiter auszubauen und die interdisziplinäre Betreuung noch enger zu gestalten.
Weitere Informationen zum Thema Multiple Sklerose und zu Therapien sind auf der Website der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft zu finden www.dmsg.de.
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