Cloppenburg. Zum 50-jährigen Bestehen des Kunstkreises Cloppenburg eröffnet am 8. März 2026 die Ausstellung „49+1. Junge Kunst im Oldenburger Münsterland“. Die Schau präsentiert vielfältige Positionen der jungen Kunst Oldenburger Region und zeigt Werke bis 49 Jahre alter Künstlerinnen und Künstler mit regionalem Bezug.
Vielfalt junger Kunst der jungen kunst oldenburger Szene
Die Jubiläumsausstellung des Kunstkreises Cloppenburg richtet den Fokus bewusst auf die junge Kunstszene der Region Oldenburger Münsterland. Künstlerinnen und Künstler bis 49 Jahre mit einer Verbindung zum Postleitzahlenbereich 49 wurden eingeladen, ihre Arbeiten einzureichen. Insgesamt 40 Einsendungen wurden von einer Jury geprüft. Ausgewählt wurden jene Positionen, die Eigenständigkeit, künstlerische Konsequenz und formale Klarheit vereinen.
Die gezeigten Werke spiegeln eine breite stilistische Bandbreite wider. Dazu zählen ungegenständliche und abstrakte Bildwelten ebenso wie figurative Malerei, Landschaftsinterpretationen, sowie skulpturale und experimentelle Materialkombinationen. Gemeinsames Thema bei allen Kunstwerken sind Wahrnehmung, Raum, Natur, Erinnerung und existenzielle Fragestellungen aus individuellen Perspektiven.
Besondere Künstler und das „+1“-Konzept
Mit dabei sind unter anderem Nils Freye, Luisa Günster, Katharina Ihorst, Juliane Kellersmann, Ricarda Lake, Elke Langer, Eva Lause, Roman Pankonin, Thimo Ruppel und Maria Zumholz. Die Ausstellung zeigt somit eine Generation, die sich inhaltlich wie formal selbstbewusst positioniert und die junge kunst oldenburger Szene prägt.
Eine besondere Ausnahme bildet die ukrainische Bildhauerin Olga Grigorjewa, die heute in Oldenburg lebt und arbeitet. Sie steht für das „+1“ im Titel der Ausstellung, das bewusst über regionale Grenzen hinaus blickt und eröffnet damit neue Perspektiven.
„‚49+1‘ ist kein nostalgisches Resümee, sondern eine bewusste Setzung für die Zukunft“, sagte PD Dr. Alexander Gottlob Linke, Vorsitzender des Kunstkreises. „Wir stellen Künstlerinnen und Künstler vor, die das kreative Leben im Oldenburger Münsterland nicht nur gegenwärtig bereichern, sondern es über Jahrzehnte hinweg prägen werden.“

Geschichte und Bedeutung des Kunstkreises Cloppenburg
Der Kunstkreis Cloppenburg wurde 1976 gegründet und ist seitdem eine feste Größe in der Kultur der Stadt. Initiiert von engagierten Bürgerinnen und Bürgern erlebte der Verein verschiedene Stationen. Nach anfänglichen Ausstellungen in der Galerie 3 und weiteren städtischen Orten nahm der Kunstkreis 2015 mit der Kunsthalle im Kulturbahnhof eine professionelle Heimat. Seither werden jährlich fünf Ausstellungen gezeigt, oft begleitet von Workshops, die insbesondere Jugendlichen den Zugang zur Kunst ermöglichen.
Im öffentlichen Raum hat der Kunstkreis ebenfalls Spuren hinterlassen. Seit 1980 sind beispielsweise die Marmorskulptur „Die Welle“ von Fujibe am Beckermann-Kreisel, die Skulpturengruppe „Dialog“ von Norbert Marten und eine Stahlskulptur von Werner Berges im Stadtzentrum präsent.
Das Jubiläum und die Ausstellung „49+1“ knüpfen an die langjährige Tradition an und zeigen die zukünftige Entwicklung der jungen kunst oldenburger Szene in der Kunsthalle des Kulturbahnhofs.
Ausstellung und Besuchsinformationen
Die Ausstellung „49+1. Junge Kunst im Oldenburger Münsterland“ ist vom 8. März bis 17. Mai 2026 in der Kunsthalle im Kulturbahnhof, Bahnhofstraße 82, 49661 Cloppenburg zu sehen.
Öffnungszeiten:
- Mittwoch 15:00–18:00 Uhr
- Sonntag 11:00–18:00 Uhr
- Nach Vereinbarung: Tel. +49 4471 188 1122
Weitere Informationen zum Kunstkreis Cloppenburg und zur Ausstellung sind online unter kunstkreis-cloppenburg.de verfügbar. Einen Überblick über Kunst und Kultur in der Region bietet regionalupdate.de.
Jubiläumsausstellung mit Blick nach vorn
Der Kunstkreis Cloppenburg setzt mit der Ausstellung „49+1“ ein Zeichen für die Zukunft der jungen kunst oldenburger Szene. Die Schau eröffnet am 8. März und ist bis zum 17. Mai 2026 geöffnet. Damit bietet der Verein eine Plattform für junge Künstlerinnen und Künstler, die das kulturelle Leben der Region langfristig mitbestimmen.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges künstlerisches Spektrum, das die kreative Kraft des Oldenburger Münsterlandes sichtbar macht und gleichzeitig neue Impulse für die regionalen Kulturinstitutionen setzt.
