Überhöhte Geschwindigkeit Unfallursache Nummer eins

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Meppen. Der Landkreis Emsland hat eine neue teilstationäre Geschwindigkeitsmessanlage zur Stärkung der Unfallprävention angeschafft. Die „Blitzer“-Anlage ist seit Februar im gesamten Kreisgebiet im Einsatz und soll durch die erweiterte Überwachung einen Beitrag zur Geschwindigkeitsmessung Emsland Unfall leisten.

Mehr Sicherheit jetzt: Einsatz der teilstationären Geschwindigkeitsmessanlage im Emsland

Der Landkreis Emsland mit seinen zahlreichen Land- und Bundesstraßen verzeichnet jährlich mehrere Tausend Verkehrsunfälle, bei denen auch viele Menschen verletzt oder getötet werden. Überhöhte Geschwindigkeit gilt dabei als die Unfallursache Nummer eins, insbesondere bei jungen Fahrern. Die neu angeschaffte teilstationäre Messanlage soll dazu beitragen, diese Verkehrsunfälle zu reduzieren.

Die Anlage ist mobil und kann an verschiedenen Orten im Kreisgebiet eingesetzt werden. „Durch die Mobilität wird ein Gewöhnungseffekt vermieden und durch längere Messzeiten, die rund um die Uhr möglich sind, erzielen wir eine höhere Effektivität“, erläutert Christoph Exeler, der zuständige Dezernent des Landkreises.

Technische Details der Messanlage

Die teilstationäre Geschwindigkeitsmessanlage arbeitet batteriebetrieben und kann bis zu zehn Tage ohne Unterbrechung betrieben werden. Zwei Kameras erfassen dabei beide Fahrtrichtungen gleichzeitig. Die Daten zu Geschwindigkeitsverstößen werden direkt per Datenfernübertragung ins Meppener Kreishaus übermittelt.

„Das nimmt den Anreiz, Messgeräte zu beschädigen oder zu zerstören, da die Daten direkt nach dem Blitzvorgang zur weiteren Bearbeitung in der Bußgeldstelle vorliegen“, erklärt Exeler. Zudem lässt sich die Funktionsfähigkeit der Anlage jederzeit aus der Ferne überprüfen.

Unfallstatistik und Zielsetzung

Landrat Marc-André Burgdorf weist auf die Bedeutung der Geschwindigkeitsüberwachung hin: „Wir wissen, dass weniger Geschwindigkeitsverstöße auch eine verringerte Anzahl von Unfällen mit Verletzten und Toten bedeuten. Wir hoffen auf einen erzieherischen Effekt und auf die Einsicht aller Verkehrsteilnehmer.“

Trotz einer seit 2012 rückläufigen Zahl von Unfalltoten wurden im Emsland 2023 mit 33 und 2024 mit 24 Todesopfern erneut hohe Zahlen registriert. Diese Entwicklung betont die Notwendigkeit verstärkter Maßnahmen zur Unfallprävention.

Ausblick auf künftige Maßnahmen der Unfallprävention im Emsland

Der Landkreis plant, die teilstationäre Messanlage flexibel einzusetzen, um gezielt Unfallhäufungen entgegenzuwirken. Die rund um die Uhr mögliche Überwachung bietet hier einen entscheidenden Vorteil gegenüber statischen Anlagen.

Weitere Informationen zur Verkehrssicherheit und Unfallprävention sind auf regionalupdate.de verfügbar. Zudem finden Interessierte offizielle Details zum Straßenverkehr und Verkehrsüberwachung bei der Bundesanstalt für Straßenwesen.

Der Landkreis Emsland setzt mit dieser Maßnahme auf mehr Sicherheit im Straßenverkehr und eine nachhaltige Verringerung von Verkehrsunfällen durch verstärkte Geschwindigkeitsmessung Emsland Unfall.

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