IHK bekennt sich klar zum Flughafen Münster/Osnabrück

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Osnabrück. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim bekräftigt ihre Unterstützung für den Flughafen Münster Osnabrück (FMO) als wichtigen Standortfaktor für die regionale Wirtschaft. Insbesondere die Flugverbindung nach München soll erhalten und weiter ausgebaut werden, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Starke Unterstützung FMO

Bedeutung des Flughafens für die Wirtschaft

Der Flughafen Münster Osnabrück ist laut IHK ein entscheidender Knotenpunkt für den Zugang zu internationalen Märkten und Wirtschaftsmetropolen wie München. Die Flugverbindung FMO-MUC wird von der Lufthansa auch im Jahr 2026 fortgeführt, was durch gemeinsame Bemühungen von Politik, Kammern und Unternehmen erreicht wurde. Dies sichert wichtige Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region.

„Der Flughafen Münster/Osnabrück ist ein bedeutender Standortfaktor und eine wichtige Voraussetzung für den internationalen Erfolg unserer Wirtschaft“, betonte Dietmar Hemsath, Vorsitzender des IHK-Fachausschusses Industrie, Energie und Umwelt.

Die Bedeutung des FMO reicht über den zivilen Luftverkehr hinaus. Als kritische Infrastruktur ist der Flughafen auch für die NATO relevant, wie eine Verteidigungsübung im Oktober 2025 zeigte.

Forderungen zur Verbesserung der Luftverkehrsbedingungen

Die IHK fordert weitere Senkungen der staatlichen Luftverkehrskosten, da Deutschland im europäischen Vergleich höhere Gebühren erhebt, was die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen beeinträchtigt. Die bereits beschlossene Senkung der Luftverkehrssteuer zum 1. Juli 2026 wird als wichtiger Schritt gesehen, jedoch wird weitere Entlastung gefordert.

„Die staatlichen Luftverkehrskosten sind in Deutschland noch um über 2.000 Euro höher als im europäischen Vergleich“, erklärte Anke Schweda, Geschäftsbereichsleiterin bei der IHK.

FOTO PENTERMANN

Energiewende und Wirtschaft

Im Rahmen der Sitzung wurde auch die DIHK-Studie „Plan B“ vorgestellt, die einen technologieoffenen und marktwirtschaftlichen Ansatz für die Energiewende vorschlägt. Die Studie betont, dass durch flexible Instrumente wie den CO2-Handel Kosten reduziert und Innovationen gefördert werden können, ohne die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu gefährden.

„Statt fester Jahresziele braucht es einen CO2-Budgetansatz, um von Innovationssprüngen während der Transformation zu profitieren“, so Dr. Sebastian Bolay, Bereichsleiter bei der DIHK.

Zusammenarbeit der IHK-Fachausschüsse

Die IHK-Fachausschüsse Mobilität und Infrastruktur sowie Industrie, Energie und Umwelt treffen sich regelmäßig zum Austausch mit Politik, Verwaltung und Wissenschaft. Dabei werden aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen diskutiert und Positionen für die IHK-Vollversammlung entwickelt.

Weitere Informationen zum Flughafen Münster Osnabrück und der regionalen Wirtschaftspolitik sind auf regionalupdate.de verfügbar. Details zur Luftverkehrsteuer und deren Entwicklung finden sich beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr unter bmvi.de.

Ausblick auf künftige Entwicklungen und Termine

Die IHK wird auch weiterhin den Dialog mit politischen Akteuren, Unternehmen und der Luftfahrtbranche suchen, um die Leistungsfähigkeit des Flughafens Münster Osnabrück zu stärken. Geplante Initiativen zielen darauf ab, durch kontinuierlichen Druck auf die Senkung der Luftverkehrskosten die Attraktivität des FMO zu erhöhen. Zudem steht die Umsetzung der DIHK-Vorschläge zur Energiewende im Fokus, um gleichzeitig ökologische und ökonomische Ziele zu erreichen.

Die nächste Sitzung der IHK-Fachausschüsse Mobilität und Infrastruktur sowie Industrie, Energie und Umwelt ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen und soll weitere Schritte zur Förderung der regionalen Wirtschaft beraten.

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