ARD-DeutschlandTREND: Union legt in Sonntagsfrage zu

Anzeige
Kunde Kopfpunk-Topbanner

Köln. Die aktuelle ARD DeutschlandTREND Umfrage zeigt eine leichte Verschiebung in der politischen Stimmung vor der kommenden Bundestagswahl. Die Union gewinnt zwei Prozentpunkte dazu und liegt demnach bei 28 Prozent in der Sonntagsfrage.

Union legt zu: Ergebnisse der ARD DeutschlandTREND Umfrage im Detail

Die jüngste Umfrage von infratest dimap, durchgeführt vom 2. bis 4. März 2026 unter 1.317 Wahlberechtigten in Deutschland, spiegelt die politische Lage und Zufriedenheit der Bevölkerung wider. Die Union verbessert sich auf 28 Prozent, während die AfD auf 23 Prozent fällt. Die SPD verliert einen Prozentpunkt und liegt bei 14 Prozent. Die Grünen können sich leicht um einen Punkt auf 13 Prozent steigern. Die Linke erreicht 9 Prozent, die Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) 4 Prozent. Zusammen liegen die übrigen Parteien, inklusive der FDP, bei 9 Prozent.

Zufriedenheit mit der Bundesregierung und einzelnen Politikern

Die Zufriedenheit mit der Bundesregierungsarbeit ist zurückhaltend: 25 Prozent zeigen sich aktuell sehr zufrieden oder zufrieden, was ein Plus von vier Punkten im Vergleich zur vorherigen Erhebung bedeutet. Allerdings bleiben 73 Prozent mehrheitlich weniger zufrieden oder unzufrieden mit der Arbeit von Union und SPD. Auch das Verhältnis der Regierungsparteien zueinander bewerten nur 19 Prozent positiv, während 76 Prozent unzufrieden sind. Verglichen mit dem Mai 2024, als die damalige Ampelkoalition deutlich schlechter bewertet wurde, zeigt sich eine nur marginale Verbesserung.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wird mit 55 Prozent Zustimmung weiterhin am besten bewertet. Außenminister Johann Wadephul (CDU) erzielt 33 Prozent Zufriedenheit, während Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) 29 Prozent Zustimmung erhält. Die sonstigen Bundesministerinnen und -minister liegen zwischen 12 und 33 Prozent Zustimmung, oft begleitet von einer größeren Anzahl an Befragten, die kein Urteil abgeben können.

„Mit der Arbeit der Bundesregierung sind aktuell 25 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden“, teilte der WDR mit.

Union legt zu

Wahlergebnisse im Überblick

Die Union hat gegenüber Anfang Februar zwei Prozentpunkte zugelegt und steht nun bei 28 Prozent der Stimmen in der Sonntagsfrage. Die AfD liegt mit 23 Prozent knapp dahinter, während SPD und Grüne Stimmenverluste bzw. -gewinne von jeweils einem Prozentpunkt verzeichnen. Die Linke fällt auf neun Prozent, die BSW steigt auf vier Prozent.

Bewertung der Regierungsarbeit

Trotz der Zugewinne bei der Union zeigt die Mehrheit der Befragten wenig Zufriedenheit mit der Regierungsarbeit und dem Umgang zwischen den Regierungsparteien. Die inhaltliche Umsetzung der Koalition überzeugt 18 Prozent der Befragten. Die Vermittlung der Politik an die Bürger bewerten sogar nur 16 Prozent positiv.

Beide Aspekte deuten auf anhaltenden Verbesserungsbedarf in der öffentlichen Wahrnehmung der Regierungszusammenarbeit hin.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Politische Stimmung in der Region Köln: Bedeutung und Ausblick

Für die Bürgerinnen und Bürger in Köln spiegeln die Ergebnisse die breite Gemengelage bei der Bundestagswahl wider. Die leichte Stärkung der Union könnte Auswirkungen auf lokale Wahlkampfstrategien haben, während die AfD trotz kleiner Verluste weiterhin eine Rolle spielt. Die geringe Zufriedenheit mit der Regierungsarbeit und dem politischen Umgang mahnt an, die Kommunikation und Transparenz gegenüber der Bevölkerung zu verbessern.

Für die weitere Entwicklung ist die Beobachtung der kommenden Monate relevant, vor allem im Hinblick auf Wahlkampfaktivitäten und politische Entscheidungen. Die belastbaren Daten der ARD DeutschlandTREND Umfrage bieten dafür eine wichtige Grundlage. Interessierte können unter anderem bei regionalupdate.de aktuelle Entwicklungen zur Bundestagswahl verfolgen.

Weitere Informationen zur Umfrage und Vertiefungen bietet die Webseite von infratest dimap sowie die Berichterstattung der ARD.


ARD DeutschlandTREND Umfrage: Übersicht und Analyse

Offizielle Informationen zur Bundestagswahl


Kontakt und weitere Informationen finden Sie in der WDR-Presselounge unter presse.WDR.de.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel