Daiichi Sankyo und GAIA führen digitales Therapeutikum lipodia ein

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Digitale Realität

München. Das digitale Therapeutikum lipodia soll künftig Erwachsene mit Hypercholesterinämie unterstützen, nachhaltig ihre LDL-Cholesterinwerte zu kontrollieren. Diese neue Innovation kombiniert medikamentöse Behandlung mit verhaltensmedizinischer Begleitung und zielt darauf ab, die Therapietreue und langfristige Wirksamkeit der Therapie zu verbessern.

Neue Therapie starten: das digitale Therapeutikum lipodia

Daiichi Sankyo Europe und GAIA haben eine exklusive Partnerschaft zur Einführung des digitalen Therapeutikums lipodia geschlossen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit Hypercholesterinämie ergänzend zur medikamentösen Therapie digitale Unterstützung anzubieten. Die Anwendung basiert auf wissenschaftlich fundierten psychologischen Methoden, welche die Nutzer durch interaktive Dialoge dabei begleiten, gesunde Verhaltensweisen fest in den Alltag zu integrieren.

Lipodia ist flexibel auf allen gängigen Endgeräten nutzbar und reagiert adaptiv auf individuelle Bedürfnisse. Die digitale Begleitung soll insbesondere die Therapietreue verbessern, welche für den Erfolg von Behandlungen bei chronischen Erkrankungen wie der Dyslipidämie entscheidend ist. Das langfristige Ziel der Anwendung ist es, die LDL-Cholesterin-Kontrolle nachhaltig zu fördern und damit kardiovaskulären Risiken vorzubeugen.

Medizinischer Hintergrund der Hypercholesterinämie

Erhöhte LDL-Cholesterinwerte gelten als Hauptursache für die Entstehung von atherosklerotischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien zeigen, dass eine konsequente Senkung des LDL-C-Risikos das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse deutlich reduziert. Dennoch wird dieses Therapieziel in der Praxis häufig nicht erreicht. Neben Versorgungsstrukturen spielt die Therapietreue eine zentrale Rolle, da viele Patienten ihre Medikamente nicht regelmäßig einnehmen oder Verhaltensänderungen nicht dauerhaft umsetzen.

Kombination von Pharmakotherapie und digitaler Unterstützung

Das digitale Therapeutikum lipodia setzt genau hier an: Es unterstützt Patientinnen und Patienten zusätzlich zur medikamentösen Behandlung. Durch evidenzbasierte verhaltensmedizinische Techniken werden Motivation gesteigert und Routinen für die tägliche Behandlung geschaffen. So soll eine nachhaltige Verhaltensänderung erreicht werden, die die Arzneimitteltherapie wirkungsvoll ergänzt.

„Therapie beginnt und endet nicht mit dem Rezept. Entscheidend ist ihre Umsetzung im Alltag“, sagte Benoit Creveau, Geschäftsführer von Daiichi Sankyo Deutschland.

Die alleinige medikamentöse Therapie wird durch die digitale Anwendung effektiv erweitert, um die komplexen Herausforderungen im Selbstmanagement chronischer Erkrankungen besser zu bewältigen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Abschluss: Bedeutung für die regionale Gesundheitsversorgung

Für Patientinnen und Patienten in Deutschland, dem derzeit größten europäischen Gesundheitsmarkt, bedeutet die Partnerschaft zwischen Daiichi Sankyo und GAIA einen wichtigen Schritt zu mehr digitaler Gesundheitsunterstützung. Sollte lipodia nach Abschluss der Phase-III-Studie als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zugelassen und von den Krankenkassen erstattet werden, wäre der Zugang zu dieser innovativen Therapie erleichtert.

Dies könnte die Versorgung von Menschen mit Hypercholesterinämie verbessern, indem sie ein strukturiertes Selbstmanagement und die Therapietreue stärken. Für Ärztinnen und Ärzte eröffnet sich eine neue Möglichkeit, ergänzend zur klassischen Pharmakotherapie digitale Angebote zu verordnen und so die langfristige Behandlungserfolge zu fördern.

Mehr zu digitalen Innovationen in der Gesundheit finden Sie auch auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Website von Daiichi Sankyo.

Quelle für weiterführende Informationen: Kardio Newsroom von Daiichi Sankyo

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