Neue Therapie für Aortenklappeninsuffizienz in Bad Berka

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Bad Berka. Am Herzzentrum der Zentralklinik Bad Berka wurde eine neue Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit schwerer Aortenklappeninsuffizienz etabliert. Die Aortenklappeninsuffizienz Therapie Bad Berka umfasst nun minimalinvasive Eingriffe mit der speziell entwickelten JenaValve Trilogy, die deutschlandweit nur an wenigen Kliniken angeboten wird.

Neue Herztherapie starten: Aortenklappeninsuffizienz Therapie Bad Berka

Die Zentralklinik Bad Berka hat ihren Therapieumfang erweitert und bietet seit kurzem die Implantation der JenaValve Trilogy an. Dieses innovative System ist speziell für die Behandlung der Aortenklappeninsuffizienz ausgelegt, anders als herkömmliche TAVI-Prothesen, die vorwiegend für verkalkte Aortenklappen konzipiert wurden. Die Methode ist minimalinvasiv und richtet sich insbesondere an Patienten mit hohem Operationsrisiko.

Besonderheiten der JenaValve Trilogy

Die JenaValve verwendet ein neuartiges Clip- und Ankerprinzip, das eine stabile Prothesenposition auch ohne Kalzifikation der Klappe ermöglicht. Damit schließt die Klinik eine Versorgungslücke für bislang unterversorgte Patienten mit schwerer Aorteninsuffizienz.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit vor Ort

Die ersten Eingriffe erfolgten in Begleitung des Entwicklers, Prof. Hans R. Figulla, der das Team beratend unterstützte. An der Behandlung waren Kardiologen, Herzchirurgen, Anästhesisten und Pflegekräfte beteiligt, die gemeinsam individuelle Therapieentscheidungen treffen.

„Diese enge Zusammenarbeit ist die Grundlage für sichere, individualisierte Therapieentscheidungen auf höchstem Niveau“, betont Dr. Philipp Lauten, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin.

  • Die Zentralklinik Bad Berka gehört zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG.
  • Jährlich werden dort etwa 40.000 Patienten betreut.
  • Die Klinik verfügt über 21 Fachkliniken und Fachabteilungen sowie über 1.800 Mitarbeitende.

Beispiel: Weitere Informationen zum Thema Herztherapie finden Interessierte auf regionalupdate.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der neuen Therapie für Bad Berka und Umgebung

Die Einführung der JenaValve Trilogy am Herzzentrum der Zentralklinik verbessert die Versorgung von Patienten mit schwerer Aortenklappeninsuffizienz im regionalen Umfeld erheblich. Für Betroffene, die aufgrund von Begleiterkrankungen oder hohem Risiko nicht operiert werden konnten, eröffnet sich dadurch eine neue, sichere Behandlungsmöglichkeit. Die Klinik plant, diese Therapieoption künftig kontinuierlich auszubauen und weiterhin eng mit nationalen Experten zusammenzuarbeiten.

Bürgerinnen und Bürger aus der Region profitieren von kürzeren Wegen zu spezialisierten Herzmedizinern und moderner innovativer Therapie. Termine und weiterführende Beratungen können direkt in der Zentralklinik Bad Berka vereinbart werden.

Weitere ausführliche Informationen zur Aortenklappeninsuffizienz und Behandlungsmöglichkeiten stellt die Deutsche Herzstiftung bereit: Herzinsuffizienz und Aortenklappenerkrankungen.


Zentralklinik Bad Berka
regionalupdate.de – Regionale Gesundheitsthemen

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